Die Nähe zum Spezialisten ist kaum ein Kaufkriterium (Frage des Monats)
Das Resultat unserer letzen Umfrage ist klar: 50 Prozent unserer Leser sind sich sicher, dass sich ein passender Betrieb finden lässt, falls sie sich für einen entsprechenden Wagen entscheiden, oder sie erledigen die nötigen Warungsarbeiten gleich in Eigenregie und sind so relativ unabängig von einem Spezialisten in der Nähe. Bei 31.3 Prozent unserer Umfrageteilnehmer gibt es gewisse Vorbehalte, denn sie lassen durchblicken, dass es unter Umständen durchaus ein Ausschlusskriterium sein könnte, wenn sich kein Spezialist finden lässt. Nur bei 14.3 Prozent der Antworten wird deutlich, dass es unabdingbar ist, dass in einer vernünftigen Distanz jemand da ist, der das Auto pflegen und gegebenenfalls reparieren kann. Und bei 4.5 Prozent derer, die mitgemacht haben, gelten andere Voraussetzungen für den Kauf eines Klassikers.
Damit wird deutlich, dass es mehr das Herzblut ist, das den Autokauf mitbestimmt, als praktische Gründe. Bei eher exotischen Wagen entspricht das Resultat denn auch der Realität. Denn bei manchen Autos sind die Spezialisten relativ dünn gesäht und man akzeptiert einen weiteren Weg in die Werkstatt, wenn man sich dafür sicher sein darf, dadurch die bestmögliche Hilfe in Anspruch nehmen zu können.
Für die nächste Umfrage aber steht ein ganz anderes Thema im Raum. Denn wer kennt es nicht, das Begehren, wenn einem diese Broschüre, jenes Modell oder das andere Bild seines eigenen Oldtimers begegnet? Kauft man sich alles und jedes, was das Auto seiner Träume und Leidenschaft thematisiert, oder schafft man es ganz gut auch ohne erhöhten Puls daran vorbei zu gehen und sich auf den wahren Kern zu beschränken – auf das Auto selbst?


























