Warum ein einfacher Tankdeckel besser war als die modernen Tankklappen
Es ist schon eine Weile her, dass Autos mit sichtbaren Tankdeckeln herumfuhren. Je nach Auto handelte es sich um aufschraubare oder klappbare Varianten und sie funktionierten.
In der Neuzeit sind Tankdeckel (oder auch Ladebuchsen) fast immer unter einer Klappe versteckt, was der Aerodynamik hilft und für den Fahrer bequemer ist, denn die Klappe wird über die Zentralverriegelung verschlossen. Ein Herumfummeln mit einem (meist zusätzlichen) Schlüssel erübrigt sich also in der Moderne, selbst wenn unter der Klappe noch ein Drehverschluss verborgen ist. Sofern alles funktioniert wie erhofft.
Es ist mir nun schon bei mehreren Autos der jüngeren Gegenwart passiert, dass sich die Tankklappen entweder nicht mehr öffnen oder nicht mehr schliessen liessen. Ursache war entweder die Unzufriedenheit der Bordelektronik oder wohl Eisbildung am Mechanismus. Das steht man dann schon sehr blöd da, wenn man bei der Tank- oder Ladesäule den Deckel nicht mehr aufbekommt, aber unbedingt nachtanken sollte. Oder man fährt mit offenem Deckel herum, weil dieser nicht mehr einrasten will und wird von anderen Fahrern angehupt. Alles schon passiert.
Gut, früher war auch nicht alles Gold (oder Chrom), was glänzt. Ich kann mich an ein Motorrad mit logischerweise offen montiertem Tankdeckel erinnern, das das Eintreten von Regenwasser in den Tank nicht ganz verhindern konnte. Und mit Wasser fuhr der Zweitakter gar nicht gerne. Aber auf und zu habe ich bei meinen Klassikern eigentlich bisher noch alle Tankdeckel gekriegt, nie hat einer sich geweigert, meinem Wunsch nachzugeben.
Aber, ich bin sicher, einige Leser haben mit alten oder neuen Autos noch ganz andere Erfahrungen gemacht? Wenn ja, einfach kommentieren …


























