Die Mittelmotor-Alternative von Ford vor 40 Jahren
Es ist nicht so, dass sich Ford keine Gedanken machte, wie man die GT40-Rennerfolge zu Verkaufserlösen hätte ummünzen können. Es entstanden eine Reihe von Konzeptfahrzeugen, darunter der Mach II, der GT70, der GN34, der GT90 und der IndiGo.
Mitte der Achtzigerjahre, präsentiert im April 1986, zeigten die amerikanischen Ford-Leute den Cobra 230 ME als Konzeptfahrzeug und Ideensammlung, die Problemlösungen für zweisitzige Sportwagen mit Mittelmotor aufzeigen sollte (Originalton Ford).
Als Motor für den Sportwagen wurde der 2,3-Liter-Vierzylinder aus dem Mustang verwendet. Um 230 PS zu leisten, waren allerdings umfangreiche Umbauarbeiten nötig. So erhielt der Motor einen Doppelnockenwellen-Zylinderkopf mit vier Ventilen pro Zylinder und die Höchstdrehzahl wurde von 5000 auf 8000 U/min angehoben.
Die Designer gestalteten eine windschnittige Karosserie mit Klappscheinwerfern und nachgiebigen Integral-Stossfängern. Auffällig waren der Doppelspoiler am Heck und die Lufteinlässe.
Mit 408,6 cm Länge, 177,8 cm Breite und 119,4 cm Höhe war der Ford relativ kompakt, verfügte aber über zwei Kofferräume (im Bug und im Heck). Besonderes Augenmerk hatte man bei der Entwicklung darauf gelegt, dass man den Insassen mehr Kopfraum bieten konnte als bei der Konkurrenz üblich und mit dem Türdesign den Ein- und Ausstieg erleichtern konnte.
Die Pressemeldung zitierte den Vizepräsidenten Design von Ford USA, Donald F. Kopka:
“"Erfahrungen, die wir mit diesem Prototyp sammeln könnten schon sehr bald in die Serienproduktion einfliessen. Ganz ohne Zweifel würde ein Auto dieses Kalibers vielen Leuten ein ganz neues Fahrgefühl vermitteln”.
Natürlich finden sich Foto und Pressemitteilung im Zwischengas-Archiv.


























