Selber schrauben am Klassiker ist immer noch, aber weniger angesagt (Frage des Monats)
Zehn Jahre ist es her, dass wir von unseren Lesern erfahren wollten, ob sie noch selber an ihrem alten Auto arbeiten. Gab es zu den Anfangszeiten des Oldtimer-Hobbies noch kaum spezialisierte Betriebe, die sich um die Wartung der alten Autos kümmerten, so hat sich dies in der Neuzeit bekanntlich stark verändert. Gleichzeitig aber wurden die Autos komplexer und die Knowhow-Anforderungen bei Eingriffen grösser, weshalb immer mehr Oldtimer-Besitzer ihren Wagen von zunehmend spezialisierten Fachwerkstätten unterhalten und erneuern lassen.
Im Jahr 2014 gaben 58 % an, grundsätzlich selber an ihrem Auto zu arbeiten, während 28 % grössere Eingriffe einem Fachmann überliessen und 13 % grundsätzlich für Wartung/Unterhalt zu professionellen Dienstleistern und Spezialisten gingen.
Im Jahr 2024 hat sich dies ein bisschen verschoben, wie die Antworten auf unsere erneute “Frage des Monats” zeigten, die da lautete: Schrauben Sie selber an Ihrem Oldtimer/Youngtimer?
45,7 % gaben an, immer selbe an ihrem alten Auto zu arbieten, während 32,3 % erklärten, zwar kleinere Eingriffe selber vorzunehmen, grössere Sachen aber beim Fachmann machen zu lassen.
20,8 % schliesslich nehmen für alle Arbeiten Dienstleistung und Spezialisten in Anspruch.
Die Selbstschrauber gingen also von 58 auf 45,7 % zurück, während die Gruppe der Ab-und-Zu-Schrauber oder Nicht-Selbstschrauber heute mit 51,1 % die Mehrheit ausmacht.
Wie es wohl in weiteren zehn Jahren aussehen wird?
Hier noch die grafische Darstellung der Antworten (in Klammern die Werte von 2014:
Bereits haben wir die nächste “Frage des Monats” in den Raum gestellt. Herausgefunden werden will, ob Zwischengas-Leser offene oder geschlossene Klassiker präferieren.
Und natürlich kann man weiterhin alle Ergebnisse unserer “Fragen der Woche und des Monats” im entsprechenden Themenkanal nachlesen.

































