Sympathischer Feuerspucker - Triumph Spitfire im (historischen) Test
Zusammenfassung
Der Triumph Spitfire war eine weitere Zurschaustellung der Paradedisziplin des britischen Automobilbaus - den günstigen Sportwagen. Grossserientechnik machten ihn preiswert, ein niedriges Leistungsgewicht stellte die sicher, dass er spritzig war, und ein Michelotti-Kleid sorgte für die Schönheit. Die Zeitschrift Automobil-Illustrierte testete den Spitfire 1963. Der damalige Bericht wird in diesem Artikel im Originalwortlaut wiedergegeben und mit umfangreichem historischem Bildmaterial illustriert.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Fahrwerk vom Herald, Karosserie von Michelotti
- Elastischer Langhubmotor
- Pendelachse mit negativem Sturz
- Beispiellose Wendigkeit
- Minimum an Wartung
- Komfort und Innenraum
- Fahreigenschaften
- Fertigungsqualität und Preis
- Technische und Testdaten
Geschätzte Lesedauer: 16min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die kleinen Sportwagen gehören schon immer zu den Fahrzeugtypen, die in England besonders gepflegt wurden, während bei uns ein „richtiger” Sportwagen zu einem einigermaßen populären Preis bisher nicht gebaut wurde. Von seinen direkten Konkurrenten in England unterscheidet sich der Spitfire durch eine vom Klisché abweichende Konstruktion, die u. a. Einzelradfederung, auch hinten, und einen geradezu sensationell kleinen Wendekreis einschließt. Wenn wir den Preis des Spitfire mit dem anderer, ähnlicher Wagen vergleichen, dann sollten wir den englischen Basispreis von £ 530,- zugrunde legen. Das sind, rund gerechnet, DM 6250,-. Hierfür erhält man ein Auto, das immerhin eine Spitze von 150 km/h erreicht, überraschend bequem geledert ist und bei einem Dauertempo von 120 km/h mit 8,5 L/100 km erstaunlich sparsam im Verbrauch ist. Ehe man also den Maßstab strenger Kritik anlegt, sollte man diese Zahlen in die Rechnung aufnehmen.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel

Ich habe eine Triumph TR 4 gehabt und hatte viel Zeit und Geld hineingesteckt , er war aber jede Deutsche Mark , nix Euro , wert . Damals hatten wir noch die Wehrpflicht , also irgend wann meinte meine Regierung das ich meiner Wehrpflicht nachkommen sollte . Sie ahnen es schon , mit ca 150 DM Wehrsold kam man nicht weit , auch als ich Zeitsoldat wurde konnte ich den Wagen nicht halten . Ich musste ihn verkaufen und zwar unter Wert , was heute für diese Autos als Preis aufgerufen wird davon konnte man 1970 nur träumen . Auch wenn ich ihn nur kurz gefahren habe habe ich einige schöne Erinnerungen an ihn . Einige sehr schöne Reisen habe ich mit meinem TR4 gemacht . Nach Holland , Dänemark , Schweden aber auch innerhalb von Deutschland . Als ich ihn abgab drückte mir schon einige Tränen in die Augen weil ich die Restauration weitgehend selber gemacht hatte ( Ich war Karosseriebauer ) Bis auf die Sattlerarbeiten . Na ja wie das so geht , kam ich nie mehr dazu so einen Wagen zu haben Heirat , Kinder also Familie wo wichtigere Sachen im Auge behalten muss . Aber ich erinnere mich sehr gerne an meinem TR4 , wieder mit einer Träne im Auge .
























































































































































































Kommentare