Leichtgewichte im wahrsten Sinne des Wortes
Hätten Sie das weisse Auto auf dem Bild oben auf Anhieb erkannt? Vermutlich nicht. Wir geben daher eine Auswahl an möglichen Antworten:
a) Alpine A110 Jg. 1963, Einzelstück vom Carrossier Henri Chapron, der auch die offene Version des Citroën DS entwarf
b) Dino 246 Prototyp Jg. 1966 von Marcello Gandini. Der Commendatore von Maranello bevorzugte aber das Design von Pininfarina für die Serienproduktion
c) Ginetta G1X Designstudie Jg. 1967 von Ivor Walklett, aus welcher dann der Ginetta G15 entstand
d) Triumph GT6 Studie Jg. 1963 von Giovanni Michelotti, der ein Jahr später auch den Triumph Fury Prototypen auf die Räder gestellt hat
Doch nein, keine der vier Antworten stimmt, obwohl keine komplett unrealistisch tönt. Tatsächlich entstand das Bild im Computer, künstliche Intelligenz führte sozusagen den Zeichenstift.
Das war auch bei Alternativen zum schliesslich für den bestimmten Einsatzzweck gewählten Bild so, das hier schon früher gezeigt wurde.
Auch diese anderen AI-Autos wirken durchaus gelungen, hätten in den Sechzigerjahren gut in Italien oder auch Grossbritannien entstehen können.
Die Vorgabe an den Computer war einfach, einen rund 50-60-jährigen geschlossenen Sportwagen mit geringem Gewicht zu entwerfen.
Einige Vorschläge sehen sich ähnlich, ein anderer geht doch etwas in eine andere Richtung. In allen Fällen sind echte Leichtgewichte entstanden, denn keines der Fahrzeuge wiegt, da nur virtuell existierend, mehr als ein Gramm.
Die Bilder wurden übrigens für die Einladung zum Treffen der “Leichtgewichte” am 27. August 2023 in Kemptthal gestaltet. Der Computer leistete offenbar gute Arbeit, denn sogar namhafte Oldtimerzeitschriften liessen sich täuschen und fragten nach …

































