Überholprestige
Taucht ein Porsche oder ein Ferrari im Rückspiegel auf, macht jeder sofort Platz und räumt ganz schnell das Feld.
Manche Autos wirken einfach deutlich kräftiger und wollen es zumindest. Eine böse Ausstrahlung, eine schnittige Optik oder grelle Xenon-Lichter erhöhen das Überholprestige ganz deutlich. Zumindest macht man ganz schnell Platz, erwartet aber auch, dass der Hintermann richtig zügig vorbeizieht, was dann aber auch nicht immer der Fall ist.
Man kann sich eigentlich nicht vorstellen, dass das Überholprestige des abgebildeten Ford Model A sehr hoch ist. Vielmehr ist der Mazda derartig langsam, dass der Ford doch schon bald zum Überholen ansetzen muss.
Jetzt aber mal ganz ehrlich: Im heutigen Verkehr ist man mit einem Vorkriegsauto in keiner Art und Weise wirklich ein Hindernis. Man kann wieder ganz locker mitfahren, wenn da nur die Bremsen nicht wären … denn genau hier liegt der kleine Unterschied, man braucht Abstand, ja viel Abstand, um bei einer nötigen Verzögerung nicht den Vordermann zu betatschen.
P.S. Übrigens, der Ford entschied das Rennen für sich.

































