Zum Ersten!
Jede Woche schreiben wir hier auf zwischengas.com über die neuesten Auktionsergebnisse, welche Preisrekorde dabei gebrochen und welche Autos zum unerwarteten Schnäppchen geworden sind. Doch erst jetzt kann ich wirklich bei dem Thema mitreden und muss nicht mehr als "Aussenstehender" über ein mir fremdes Fachgebiet berichten. Jetzt bin ich ein Teil der Katalogheber, Fingerwinker und Subtilnicker. Denn ich habe zum ersten Mal einen Oldtimer bei einer Auktion gekauft – allerdings per Mausklick.
Obwohl (oder weil) ich meine "Gegner" nicht sehen konnte, war es ein intensives Erlebnis. Alle waren zögerlich. Es hat ein paar Tage gedauert, bis ich mich überwunden habe, das Startgebot abzugeben. Prompt wurde ich überboten. Doch der Konter folgte umgehend. Höchstbietender. Ein weiteres Fremdgebot. Immer noch Höchstbietender. Zuversicht und Sorge wechselten sich mit schöner Regelmässigkeit ab. Bis kurz vor Schluss ging alles wahnsinnig schnell. Doch die letzten fünf Minuten zogen sich wie Kaugummi. Dann war es endlich geschafft: Zuschlag unter Vorbehalt.
Inzwischen bin ich mir mit dem Verkäufer einig und tausche fast meine gesamten Ersparnisse gegen ein besonders schönes Exemplar meines Traumautos. Welches das ist? Das verraten wir noch nicht. Nur so viel: Es ist ein Modell, über das hier auf zwischengas.com noch kein einziger Artikel veröffentlicht worden ist und nur auf sehr wenigen historischen Bildern zu finden. Natürlich habe ich es nicht deswegen gekauft. Aber wir werden selbstverständlich trotzdem die Gelegenheit für einen ausführlichen Fahrzeugbericht nutzen – sobald der Wagen den Atlantik überquert hat.
P.S. Das Bild oben soll als Symbolbild verstanden werden. Der Wagen unter der Plane ist natürlich nicht das Auto, das ich ersteigert habe.

































