Seine Majestät, der Citroën SM
Spricht man im Zusammenhang mit dem berühmten Citroen DS gerne von der Göttin (“la déesse”), so kann das “SM” des 1970 in Genf vorgestellten Citroën SM als “sa majesté” (seine Majestät) umgesetzt werden.
Mit dem SM kombinierte Citroën Gene des DS (Hydropneumatik, Antriebskonzept, Design-Elemente) und der dazugekauften Maserati-Tochter (V6-Motor). Das damals schnellste Frontantriebs-Coupé der Welt (rund 220 km/h) konnte kommerziell nicht brillieren. 1975 wurde die Produktion nach nicht ganz 13’000 Fahrzeugen gestoppt. Zuverlässigkeitsprobleme und nicht optimale Qualitätsanmutung hatten zum schnellen Ende beigetragen.
Da halfen selbst Einsätze bei Rallye-Veranstaltungen nicht, die die öffentliche Meinung zum Thema Zuverlässigkeit beeinflussen sollten.
Diverse Karosseriebauer nutzten die Citroën-SM-Plattform für Eigenkreationen. So schuf Chapron eine viertürige Version, die Opéra genannt wurde.
Frua baute auf der SM-Plattform einen 2+2-sitzigen Kandidaten für den geplanten Maserati Merak, der 1972 erstmals am Genfer Autosalon auf dem Frua-Stand gezeigt wurde.


























