Noch seltener und unbekannter - Intermeccanica Torino
Autos, die in weniger als 1’000 Exemplaren hergestellt wurden, können sicher als Raritäten betrachtet werden. Der Intermeccanica Italia gehört mit 411 produzierten Fahrzeugen sicher in diese Kategorie. Noch seltener aber ist sein direkter Vorgänger, der Intermeccanica Torino. Optisch und technisch sind die beiden Sportwagen identisch. Erst die Intervention von Ford, die unter dem Namen “Torino” selber grossvolumige Limousinen anbot, bewirkte nach nur 97 verkauften Exemplaren des Intermeccanica Torino die Umbenennung zu “Italia”. Im Gegensatz zu seinem Nachfolger trug der Torino seine Modellbezeichnung stolz auf der Schnauze.
Der Intermeccanica Torino/Italia war ursprünglich für den amerikanischen Markt konzipiert worden, die Herstellungsfirma war in Turin angesiedelt, daher kam dann auch die initiale Modellbezeichnung. Den Antrieb übernahm ein Ford-V8-Motor mit 5’766 cm3 und 314 SAE-PS. Das Fahrzeug war mit halbselbsttragender Karosserie und Starrachse hinten recht konventionell aufgebaut, das Design - Scaglione soll seine Finger im Spiel gehabt haben - modern und elegant-fliessend. Herstellerangaben setzten die Höchstgeschwindigkeit bei 225 bis 245 km/h fest und attestierten dem mit 1’180 kg recht leichtgewichtigen Sportwagen eine Beschleunigungszeit von 6,5 Sekunden für den Sprint von 0 auf 60 Meilen pro Stunde.
Natürlich sind die Bilder zum Intermeccanica Torino auchin hoher Auflösung im Archiv von Zwischengas zu finden.


























