Stau beim GP Italien in Monza
Es gibt nur noch zwei Rennstrecken auf der ganzen Welt, die sich seit Beginn im Forme-1-Kalender halten konnten. Die eine ist Silverstone in England, mit der die heutige F1-Weltmeisterschaft 1950 begann und die zweite ist Monza in Italien.
Beide sind, oder vor allem waren, ultraschnelle Rennstrecken. Der GP Italien fand ausnahmsweise einmal im Jahre 1980 nicht in Monza, sondern in Imola statt.
Die Rennstrecken von Silverstone und Monza hatten auch eine etwas weniger bekannte Gemeinsamkeit: Staus ohne Ende! Und das gleich zweimal am Tag, in der Früh hin und abends weg von der Rennstrecke. Absolut chaotische Verkehrsführungen bescherten jährlich Wartezeiten von mehreren Stunden.
Der absolute Höhepunkt war Silverstone im Jahre 2000, als nach extremem Regen die Besucherparkplätze unbrauchbar wurden und die englischen Radiostationen die Fans baten, zu Hause zu bleiben. Die Strassen waren komplett verstopft. Diverse Medienvertreter erreichten die Strecke Stunden später, knapp vor Rennstart, zu Fuss, nachdem sie ihre Autos am Strassenrand stehen stehengelassen hatten.
Seit einigen Jahren verbesserte Verkehrskonzepte umgesetzt, wofür auch neue Strassen gebaut und Besucherparkplätze logischer verteilt wurden.


























