Erinnerungen an den Copersucar Fittipaldi
In Monaco wird RM Sotheby’s einen Fittipaldi F6/A versteigern. Dieser gelbe F1-Monoposto löst bei mir dann doch einige Erinnerungen aus, fuhr der Vorgänger F5A dieses Autos doch beim Grand Prix in Hockenheim mit im Jahr 1978. Tatsächlich war dies der erste Grand Prix, den ich vor Ort mitverfolgte. Die Tickets hatte ich in einem Preisausschreiben eines Automagazins gewonnen, welches ich schon vor Erreichen meines 18. Lebensjahres abonniert hatte.
Es war heiss an jenem 30. Juli. Aber für Emerson Fittipaldi im F5a lief es gut. Gestartet vom 10. Platz fuhr er bis auf den vierten Platz vor, gleich hinter Mario Andretti im Lotus, Jody Scheckter im Wolf und Jacques Laffite im Ligier.
Ich erinnere mich, dass warmes Bier das einzige Getränk war, das man auf der Tribüne kaufen konnte. Keine gute Idee, denn ich konnte das Bier nicht für lange in meinem Körper halten und musste es auf dem Weg zurück zum Bahnhof wieder von mir geben. Immerhin ging es mir danach wieder besser und die Rückreise im Zug zusammen mit Daniel Reinhard war vergleichsweise ereignislos.
Zurück zum gelben F1-Rennwagen mit der auffälligen Bemalung. Der F6/A war der Nachfolger des F5A und Emerson Fittipaldi, mein F1-Rennfahreridol in jener Zeit, nahm damit 1979 bei mehrere Grand Prix teil.
So erfolgreich wie der Vorgänger war der F6/A nicht, vielleicht kann man ihn bei RM Sotheby’s daher für vergleichsweise bescheidene EUR 500’000 bis 700’000 ersteigern in Monaco .































