Projekt 114 – Nicht revolutionär genug
Beinahe hätte die Frégate einen Nachfolger und der R30 einen Vorgänger erhalten. Ab Ende 1959 entstand bei Renault eine klassische Stufenheck-Limousine mit 2,2-Liter-Sechszylinder und Hinterradantrieb. Doch Firmenchef Pierre Dreyfus war das Konzept von "Projekt 114" zu gewöhnlich (und nach fortgeschrittener Entwicklung auch zu teuer). Anfang 1961 wurde das Vorhaben abgeblasen und der von Michel Beligond gestaltete Prototyp nie der Öffentlichkeit gezeigt. Die sah ihn erst 1972 bei der Ausstellung "Ces Renault que vous n'avez jamais vues", von oben bis unten weiss gespritzt. In Serie gingen lediglich zwei Drittel des Leichtmetallmotors: auf vier Zylinder eingekürzt, trieb er ab 1965 den Renault 16 an.
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