125 Jahre Packard – 66 Jahre nicht mehr Packard
Noch vor Cadillac, Duesenberg, Lincoln oder gar Imperial wurde 1899 in Warren (Ohio) der erste Packard gebaut. Das wäre eigentlich ein Grund zu feiern – hätte die Marke nicht schon vor 66 Jahren ein wenig rühmliches Ende gefunden.
Zusammen mit Peerless und Pierce-Arrow war die Firma der Brüder James und William zu Beginn des 20. Jahrhunderts eines der "Drei P", die für den Bau qualitätvoller Luxusautomobile standen. Mit einer neuen Fabrik in Detroit begann 1903 der Aufstieg zu Amerikas grösstem Hersteller von Oberklassefahrzeugen – um ab 1957 nur noch umgemodelte Studebaker anzubieten.
Im Oktober 1954 hatten sich Packard und der ebenfalls angeschlagene Nice-Price-Hersteller aus South Bend (Indiana) zusammengeschlossen, um einander aus der Krise zu helfen. Erreicht wurde ziemlich genau das Gegenteil. Im Juni 1956 lief der letzte "echte" Packard am East Grand Boulevard vom Band. Nach nur zwei Jahren des improvisierten "Packardbaker" wurde die Marke 1958 ganz aufgegeben.
P.S. Wenn uns jemand einen stattlichen Vorkriegs-Packard zur Fotofahrt anbietet, sind wir gerne bereit, der Marke im Jubiläumsjahr noch etwas mehr zu huldigen!


























