Studebaker Lark VI – Retter in Rot

Erstellt am 18. Oktober 2020
, Leselänge 6min
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
Bruno von Rotz 
47
Archiv 
53

Zusammenfassung

Studebaker stand mehrfach vor dem finanziellen Absturz, und jedes Mal konnte mit einem neuen Modell das Ruder herumgerissen werden. 1959 war es der Studebaker Lark, dem diese Aufgabe zukam. Und er machte seinen Job gut, zumindest anfänglich. Und dies, obschon bei der Entwicklung gespart werden musste. Auch hierzulande wurde der Studebaker Lark gerne verkauft, überlebt haben aber nur wenige Exemplare, eines wurde vor kurzer Zeit komplett restauriert. Dieser Fahrzeugbericht schildert die Geschichte des Studebaker Lark und zeigt ihn auf vielen aktuellen und historischen Bildern sowie in der Verkaufsliteratur von damals.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Vorgestellt in Paris
  • Hinten und vorne gestutzt
  • Mit 6 oder 8 Zylindern
  • Der Retter in der Not
  • Ökonomischer Meilenfresser
  • Die Revolution frisst ihre Kinder
  • Neuer Motor für den Lark
  • Der einstige Retter nun in Rot
  • Aufwändige Restaurierung

Geschätzte Lesedauer: 6min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Der Studebaker-Packard Corporation ging es Ende der Fünfzigerjahre nicht besonders gut. Die grossen Drei von Detroit taten alles, um die kleinen unabhängigen Anbieter aus dem Markt zu drücken. Die ganze Hoffnung von Studebaker ruhte daher auf einem kompakten neuen Wagen, mit dem man auch direkt in Konkurrenz zum erfolgreichen Rambler American treten wollte. Als Name wählte man «Lark» (deutsch: Lerche). Dies passte ganz gut, schliesslich sind Lerchen kleine Singvögel, die ihr Revier mit allen Mitteln verteidigen. Dass der Hoffnungsträger dann im Oktober 1958 in Paris der grossen Öffentlichkeit präsentiert wurde und erst später in den USA, erklärt sich wohl auch damit, dass man auch für den Export gewisse Erwartungen hatte. Erfolg haben musste der Neuankömmling aber vor allem im Heimmarkt, ruhten doch fast alle Hoffnungen der Studebaker-Packard Corporation auf diesem Modell, nachdem in der Presse schon einige Zeit vorher darüber gerätselt worden war.

 
6min
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Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von ci******
02.01.2021 (12:53)
Antworten
Damit reiht sich studebaker in die Reihe derer,die zwar mit guten Ideen aufwarteten. Schlussendlich aber aus verschiedenen Gründen aufgeben
mussten. Dabei war Studebaker( was das Design betraf) seinen Mitbewerber voraus.
von Guido Keffel
20.10.2020 (14:18)
Antworten
Es ist schön zu lesen, dass es noch Leute gibt die bereit sind viel Arbeit, Geld und Liebe in ein Brot und Butter-Auto zu investieren, das in der Oldtimerszene kaum nennenswertes Renommee aufweisen kann. In meinen Augen ist ein Lark ebenso interessant und spannend wie ein Aston Martin oder Ferrari. Das Fahren in solch einem (amerikanischen) Auto ist sowieso ein Erlebnis für sich.
Bitte mehr davon!
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