Wohin mit den Zusatzlampen?
Heute erscheinen uns paarweise angeordnete Scheinwerfer als völlig selbstverständliche und einzig richtige Konfiguration, wenn ein Auto mehr als zwei Leuchten an der Front tragen soll. Doch Ende der Fünfziger, als Doppelscheinwerfer noch eine ziemlich neue Idee waren, herrschte ob ihrer idealen Anordnung noch einige Unklarheit. Zumindest in den Studios von General Motors scheute man bei der Formfindung für den Jahrgang 1959 keine Experimente und schuf teils abenteuerliche Chromgrimassen.
Wieso die zusätzlichen Lampen nicht wie zwei Nasenlöcher in der Fahrzeugmitte positionieren? Oder doch lieber übereinander? Vielleicht sollte man die vier Scheinwerfer auch besser gleichmässig über die ganze Breite der Front verteilen... Am Ende siegte dann wohl doch die Vernunft, sodass alle GM-Modelle 1959 mit konventionellen Leuchtenpaaren erschienen. Nur Oldsmobile bewahrte sich einen Hauch der verworfenen Skurrilität und setzte die Blinker zwischen die Scheinwerfer.


























