Wo Rauch ist, ist auch Feuer!
Porsche will Ruf übernehmen, so qualmt es in der Gerüchteküche. Schlägt der Rauchmelder an, muss es kein Vollbrand sein, aber der Ofen wird trotzdem gefeuert. Denn im Zusammenhang mit einer anderen Porsche-Nachricht liest sich das so: ‚Abschied vom elektrischen Taycan, willkommen beim klassischen Tuning'. Ist das jetzt ein gutes oder schlechtes Zeichen? Das kommt drauf an, würden Juristen sagen.
Fehlt der oder die geeignete Firmennachfolge bei Ruf wäre die Nachricht nicht schlecht und die kleine, berühmte Firma gerettet. Ruf-Fans würden aber wohl eher befürchten, dass dies nicht der Weisheit letzter Schluss ist, wenn sich ein riesiges Konzerngebilde über einen kleinen Familienbetrieb stülpt. Damit ist viel gesagt. Besser Motor als nur ein Rad im Getriebe.
Noch ein anderes Gerücht wird kolportiert: Porsche habe bereits versucht, Singer in Amerika zu übernehmen – was gescheitert sei. Nun also der kleinere Veredler-Kuchen mit dem guten Ruf. Um sich, wenn schon so vieles andere gerade nicht läuft, ein bisschen mehr Umsatz im Individualbereich zu verschaffen, siehe BMW und Alpina. Porsche braucht ein paar gute Nachrichten.
Doch machen wir uns nichts vor, an die Grösse einer Marke wie Alpina kommt Ruf natürlich nicht heran. Insofern wird die Übernahme den Konzerngewinn bei Porsche nicht verdoppeln. Warum dann alles? Kommt die Sonderwunsch-Abteilung in Zuffenhausen nicht mehr nach? Oder darf Porsche bei Ruf einfach Dinge tun, die man im Werk nicht machen darf? Schauen wir mal, was die Feuerwerker anzünden wollen.


























