Studebakerchen
Die Carrozzeria Balbo präsentierte auf dem Turiner Salon 1953 die Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hatte: Was kommt dabei heraus, wenn man einen Gutbrod Superior mit einem 1950er Studebaker Champion kreuzt? Doch war der B 400 nicht nur eine neue Blechhülle auf einem fremden Fahrgestell, sondern der erste (und einzige) Versuch des Karosseriebauers, ein ganzes Auto zu konstruieren.
Im Heck sass ein 398 Kubikzentimeter grosser Zweizylinder-Zweitakter, der seine 15 PS über ein parallel statt koaxial zum Motor angeordnetes Getriebe an die Hinterräder abgab. Mit Zweifarbenlackierung und elektrischem Verdeck gab sich der Balbo B 400 für seine Fahrzeugklasse zudem ungewöhnlich mondän. Doch die Chance, gegen den Fiat 500 anzutreten bekam er nicht. Bereits 1954 war Balbo pleite, und der B 400 blieb ein Einzelstück.


























