Kaum bekannte Autos aus der Türkei
Vor wenigen Jahren hörte man von einem neuen Personenwagen aus der Türkei. Togg hiess das neue Elektroauto und man wunderte sich ein wenig, dass man kaum etwas über die Autoindustrie der Türkei wusste. Dies liegt auch daran, dass es kaum Automobile von dort gibt, die es bis zu uns geschafft haben.
Dazu gehören die Fahrzeuge des türkischen Autobauers Anadol. Mit Hilfe von Reliant wurden verschiedene Limousinen und Coupés auf die Beine gestellt.
Einer davon war der Anadol A1, gebaut von 1966 bis 1975, gefolgt vom A2. Speziell daran war die Kunststoff-Karosserie, die es damit erstmals bei einer viertürigen Limousine gab. Als Motoren kamen brave Serienaggregate von Ford (z.B. Kent) zum Einsatz.
1981 wurde der A8 (Bild oben) eingeführt, wie der A2 eine viertürige Limousine für fünf Personen. Beim Styling orientierte man sich an den Sicherheitsautos der Siebzigerjahre, aber aus Kostengründen mussten viele Komponenten von den Vorgängern übernommen werden, weshalb das Ergebnis nicht wirklich harmonisch ausschaute.
Immerhin konnte man jetzt auf etwas mehr Motorleistung zurückgreifen, der Vierzylinder kam von Ford und leistete 78 PS aus 1593 cm3.
Mit nur knapp über 1000 produzierten Exemplaren blieb der A8, verkauft als Anadol 16 und Anadol 16 SL ein Exote, dessen Fertigung 1984 eingestellt wurde. Ende 1985 war dann auch Schluss mit der Marke Anadol .


























