Kleinwagen haben keine kleinen Preise
Kollege Martin Sigrist hat mit seinem gerade kürzlich publizierten Blog mit dem Titel “Alles spricht für Kleinwagen” wieder einmal daran erinnert, dass gerade diese Fahrzeuggattung technisch interessant, praktisch, spassig und geschichtsträchtig sind.
Beim Gang durch die Hallen der Auto e Moto d'Epoca, die noch bis Sonntag, den 25. Oktober 2026, in Bologna ihre Tore geöffnet hat, haben wir uns daher ein wenig umgesehen. Schliesslich waren gerade die Italiener ja führend bei der Entwicklung kleiner und kompakter Automobile.
Entsprechend gross ist denn auch die Auswahl, so kann man etwa einen Fiat Topolino von 1939 (Bild oben) für EUR 15'900 übernehmen.
Wer allerdings denkt, kleine Autos bedeuten kleine Preise, sieht sich schnell eines anderen belehrt.
EUR 22'500 kostet zum Beispiel ein roter Autobianchi Abarth von 1972, also ein sehr frühes Modell. Aber auch spätere erspähte Modelle sind nicht wesentlich günstiger.
Noch deutlich teurer ist ein Austin Mini Cooper S aus dem Jahr 1966, hier werden EUR 38'000 verlangt.
Und all die superkleinen Microcars von Iso, BMW, Heinkel, Messerschmitt oder anderen Herstellern sind sowieso ziemlich teuer pro gebotenen Raum, unter EUR 20'000 kommt man da oft nicht weit.
Vielleicht doch eher zur ausgewachsenen Limousine greifen (siehe Blog von gestern ).
Hübsch sind die Kleinen und Kleinsten aber auf jeden Fall und selbst ein Fiat Panda der ersten Generation hat heute einen sehr grossen Fankreis, was auch hier die Preise stetig steigen lässt …


























