Und wieder einmal Paris...
Die Vorfreude ist gross, es geht nächste Woche wieder einmal nach Paris, zur 50. Rétromobile. Einerseits liegt dies an der Messe an sich, andererseits natürlich an der Stadt an der Seine. Denn gerade mit ihr verbinde ich eine gewisse Magie im Kontext zum Automobil. Ihre Bedeutung in der Automobilgeschichte ist bekannt – und Jay Leno, Amerikas Autosammler Nummer eins was seine mediale Präsenz anbelangt, betont es immer wieder, sobald er sich in ein französisches Auto setzt: Paris hat den Automobilverkehr erst erfunden, nicht das Auto an sich, doch dessen Gebrauch als Fortbewegungsmittel. Und das wird immer so bleiben – selbst wenn sich seither so manches verändert hat. «Paris sera toujours Paris...»
Bilder flackern vor meinem geistigen Auge auf: Eine Durchquerung von Paris bei Nacht in einem Klassiker, den beleuchteten Arc de Triomphe vor sich, die Champs-Élysées entlangfahrend. Oder dasselbe an einem Sonntagmorgen, wenn die Sonne aufgeht, fast ohne Verkehr. Oder in einer Ente durch die Strassen des Montmartre kurven, um am Schluss mitten vor Sacré-Coeur anzuhalten und ein Bild zu schiessen. Nun, ich werde ganz viel Zeit haben, von solchen Dingen zu träumen, denn ich werde im TGV hinfahren...
Warum zu Fuss hochsteigen, wenn man mit dem 2CV hinfahren kann?
Und ja, von der Rétromobile werden wir ganz sicher auch noch Inhalt von Relevanz und über richtige Autos, nicht nur Tagträumereien liefern – versprochen! À plus!


























