Ligier JS2 (1972) – die unbekannte Grösse
Zusammenfassung
Die Absicht von Guy Ligier war es, einen Sportwagen für die GT-Klasse zu bauen. Voraussetzung für die Homologation waren 500 produzierte und nachgewiesene Exemplare. Am Pariser Salon von 1971 präsentierte Ligier nach nur drei Versuchswagen JS1 seinen zweiten Strassensportwagen: den JS2, damals der schnellste französische Serienwagen überhaupt. Das Kürzel JS war eine Hommage an Jo Schlesser, Ligiers 1968 beim GP von Frankreich tödlich verunglückten Freund. Heute kennt kaum mehr jemand dieses Sportcoupé, Zeit für einen Rückblick.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Debut auf dem Salon Paris 1971
- Abhängig vom Serienhersteller
- Kind seiner Zeit
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Es war eine abgemachte Sache zwischen Guy Ligier und Jo Schlesser, dass die beiden guten Freunde einen richtigen, einen wahrhaften französischen Sportwagen bauen wollten, ein Auto, das in mindestens 500 Exemplaren hergestellt, für die GT-Klasse taugte. Der Tod von Jo Schlesser im Training zum GP von Frankreich in Rouen 1968 brachte Guy Ligier dazu, selbst aus dem Motorsport als Fahrer auszusteigen und sich fortan ganz der Konstruktion von Automobilen zu widmen. Nach einem ersten Exploit mit dem in nur drei Exemplaren gebauten, von Frua in Form gebrachten JS1, die Initialen von Jo Schlesser wurden als Würdigung des alten Freundes gebraucht, erschien 1971 ein schnittiger Mittelmotor-Sportwagen, der sinnigerweise JS2 genannt wurde. Das Auto stammte wie der Vorgänger aus der Feder von Michel Têtu. Têtu war von Charles Deutsch – CD zu Ligier gestossen. Sein JS2 war gemäss den Erfahrungen mit dem JS1 gewachsen, sowohl in der Länge wie in der Breite.
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