Der grosse Transfer
Ein Thema, über das auch in Oldtimerkreisen immer mehr gesprochen wird, ist der “grosse Transfer” (neudeutsch: Great Wealth Transfer). Gemeint ist damit das Vermögen, das die Baby-Boomer-Generation (geboren zwischen 1946 und 1964) in den nächsten Jahren an ihre Nachkommen vererben werden. Man spricht von Billionen von USD/EUR/CHF, die von einer Generation zur nächsten weitergehen werden.
Natürlich sind da auch diverse Oldtimer-Sammlungen dabei, aber vor allem auch Immobilien, Anlagen und Bargeld. Egal, in welcher Form diese Vermögen ankommen, sie werden eine ganze Nachfolgergeneration kaufkräftiger machen.
Dies werden oft Leute in ihren Vierzigern- bis Sechzigern sein und es stellt sich schon die Frage, ob diese dann einen Teil der geerbten Mittel in alte Autos investieren werden. Zu erwarten ist dies sicher bis zu einem bestimmten Punkt. Aber werden die Erben auch an jenen Autos interessiert sein, die von den älteren Generationen abgegeben werden? Teilweise vielleicht ja, aber nicht unbedingt zu den Preisen, die sich heutige Verkäufer vorstellen.
Klassikerkäufer, die zwischen 40 und 65 Jahren alt sein, werden aber wohl eher zu Autos der Siebziger-, Achtziger- oder sogar Neunzigerjahre greifen. Auch die Restomods und die ganz jungen Neoklkassiker könnten den einen oder anderen interessieren. Für eine Vorkriegslimousine hingegen werden sich vermutlich die wenigsten der nun vermögend gewordenen Autoenthusiasten interessieren.
Wie sehen das unsere Leser? Einfach kommentieren …


























