Gedanken zur aktuellen Sportwelt
Es tut sich was im aktuellen Sportgeschehen. Früher war ich in der F1 immer live vor Ort, heute sitze ich vor dem Fernseher und beobachte die alten Kollegen bei der Arbeit. Aber auch der Skirennsport gehörte mit dem Motorradsport zu meinem fotografischen Repertoire, bis ich mich endgültig für die F1 entschied. Viel, sehr viel hat sich in den letzten Jahren verändert, das meiste leider ins Negative. Aber es gibt so einige positive Aspekte, die man nicht links liegen lassen sollte.
In der Formel 1 gibt es nach Jahren der Ruhe dieses Jahr einige Veränderungen. Lewis Hamilton, wer hätte das gedacht, ist doch tatsächlich noch mit 40 Lenzen ins Lager der Tifosi zu Ferrari gewechselt. Okay, Juan Manuel Fangio startete sogar seine Karriere mit fünf folgenden WM-Titeln erst im Alter von 39 Jahren. Ersetzt wird „Loisl" bei Mercedes vom 18-jährigen Jungspund mit Namen Andrea Kimi Antonelli.
Hamilton gewinnt bereits beim zweiten Rennwochenende in China das Sprintrennen. Er gewöhnt sich langsam aber sicher an das neue Umfeld, nachdem einige Funksprüche in Australien noch etwas für Unruhe sorgten. In China werden allerdings beide Autos nachträglich infolge von Regelverstössen disqualifiziert, das ist aber kein Fehler des siebenfachen Weltmeisters. Unterdessen kann der junge Italiener den Altmeister bei Mercedes tadellos ersetzen, fährt er doch im Wetterchaos von Melbourne ein absolut sensationelles Rennen.
Ein Ausnahmeereignis, das nur die 33-jährige Lara Gut-Berami, allerdings im Skizirkus, noch "toppen" kann. Erstmals fahren die Frauen am selben Tag und auf derselben Strecke wie die Männer den gleichen Super-G. Lara wäre mit ihrem Wahnsinns-Siegesritt bei den Männern noch sensationell Zehnte geworden. Die Uhr bleibt bei der Tessinerin bei 1:12,35 Min stehen, Lukas Feuerstein ist nur 1,39 Sekunden schneller und auf Überflieger und Weltmeister Marco Odermatt fehlen ihr nur gerade einmal 43 Hundertstel. Selbst Altmeisterin und Rückkehrerin Lindsey Vonn (40) wäre bei den Herren noch gute Zwanzigste geworden.
Bei der Moto-GP lässt derweil Marc Marquez (32) auf der Werks-Ducati das komplette Feld im Regen stehen. Gemeinsam mit seinem Bruder Alex zieht er eine Familienshow erster Güte ab. Um den Vorderreifen zu schonen, lässt Marc seinem Bruder nach wenigen Führungsrunden den Vortritt. Doch in den letzten paar Umläufen holt er sich die Führung wieder zurück und fährt auf Nimmerwiedersehen...
Nun fragen sich sicher viele Leser, was dieser Beitrag auf unserer Oldtimer-Plattform zu suchen hat. Ein Auto wird schon nach 30 Jahren zum Oldtimer, ein Lewis Hamilton ist 40, Lara Gut-Berami 33 und Marc Marquez 32, das sind also alles auch schon Oldtimer….. verdammt schnelle und richtig gute noch dazu.

























