Red Bull kauft die F1-Sammlung von Bernie Ecclestone
Mark Mateschitz hat via Tom Hartley Jnr. die gesamte Sammlung der 69 F1-Autos von Bernie Ecclestone übernommen. Diese Rennwagen sind einzigartig, verkörpern eine grosse Sportgeschichte und haben technische Meilensteine gesetzt.
Es wird von einer absoluten Rekordsumme gesprochen (mehrere 100 Millionen), was aber völlig irrelevant ist. Denn viel, viel wichtiger ist es, dass die komplette Sammlung zusammen bleibt.
Eine derartige F1-Sammlung gibt es kein zweites Mal und der erst 32-jährige Mateschitz hat Grosses vor und will sie künftig der Öffentlichkeit zugänglich machen. Dies dürfte für die Ortschaft, in der das Museum stehen wird, von grossem Wert werden, egal ob es am Ende Fuschl, Salzburg oder auch Wien sein wird.
Lauda, Schumacher, Piquet oder auch Hawthorn: Von den berühmtesten Rennfahrern sind Autos mit dabei, selbst zwei der wichtigsten Vorkriegsrenner von Auto Union und Mercedes-Benz fehlen nicht.
Ecclestone: „Ich liebe alle meine Autos, aber es ist nun an der Zeit, dass ich darüber nachdenke, was mit ihnen passiert, wenn ich nicht mehr da bin und deshalb habe ich beschlossen, sie zu verkaufen.“
Bernie wollte seine Sammlung auf keinen Fall seiner Frau Fabiana als Nachlass hinterlassen, denn nur er selbst hatte die Kontakte, um sie in die richtigen Hände zu übergeben. Dies dürfte ihm mit dem Verkauf an Red Bull gewiss gelungen sein.
Wenn schwerreiche Leute das Richtige tun, kann das für alle von grossem Nutzen sein. Bravo Mark Mateschitz: Well done, dein Vater Didi hätte sicher genauso gehandelt!


























