Der Drei-Radmuttern-Blues (Autokennerquiz)
Heute, da fast alle Autos ihre Radschrauben in Leichtmetallrädern offen zur Schau tragen, muss man über ihre Anzahl nicht lange rätseln. Die Befestigung mit nur drei Bolzen ist inzwischen fast ausgestorben. Dabei ist sie aus rein geometrischer Sicht die ideale, da sich selbst ein Rad mit fünf Befestigungspunkten immer minimal verzieht.
Allerdings ist mit der Dreipunktmontage auch ein unlösbares Problem endlich ausgemerzt worden. Wer nach einem Radwechsel die Schrauben anzieht, soll – um besagtes Verspannen so gering wie möglich zu halten – nämlich nicht von einer zur nächsten wandern, sondern immer eine überspringen. Nur ist bei einem Citroën 2CV die übernächste Mutter aber immer auch gleichzeitig eine benachbarte – die man ja überspringen soll, was das Festziehen der Schrauben in der Theorie unmöglich macht.
Während es also heute recht offensichtlich ist, wie oft man den Radschlüssel ansetzen muss, verbarg sich in den Zeiten vollflächiger Radblenden häufig eine Überraschung unter dem dekorativen Deckel. Im Falle einer Reifenpanne spielt es freilich keine Rolle, ob man die Zahl der Schrauben schon vorher kannte – man muss eh alle lösen. Trotzdem ist es ganz nett zu wissen, was auf einen zukäme.
Deshalb haben wir zehn Autos ausgesucht, bei denen die Radbefestigung nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Wollen Sie es versuchen?
Hier geht's zum Autokennerquiz 172


























