Enzo Ferrari gründete nach seinem Abgang bei Alfa Romeo “Auto Avio Costruzioni”, aus der 1945 die Firma Ferrari wurde. Schon die ersten Modelle verfügten über einen V12-Motor. Über Jahrzehnte waren starke Zwölfzylinder typisch für den italienischen Sportwagenhersteller, der mit den Serienmodellen die teuren Rennsporteinsätze finanzierte. Erfolgreiche Einsätze in der Formel 1 und im Prototypen-Langstrecken-Rennsport führten zu einer der stärksten Markenidentitäten der Automobilgeschichte. 1969 kaufte Fiat 50 Prozent der Anteile der Firma Ferrari. Enzo Ferrari starb im Jahr 1988. Der Ferrari F40 war der letzte Sportwagen, der unter seiner Leitung entstanden war. Über 23 Jahre leitete Luca di Montezemolo die Geschicke des Sport- und Rennwagenbauers. Im neuen Jahrtausend ging Ferrari an die Börse.
Er wurde nur für eine Sportwagen-Rennsportsaison gebaut, aber seine Geschichte ist legendär. Der Ferrari 335 S und sein Bruder 315 S sorgten für den Gewinn der Sportwagenmeisterschaft des Jahres 1957, aber auch für den schlimmen Unfall an der Mille Miglia 1957, der zur Einstellung der Traditionsveranstaltung führte. Dieser Bericht schildert den Werdegang und die Technik im Ferrari 335 S und zeigt ihn auf historischen und aktuellen Bildern.
8. Juli 2021 — Karl Ludvigsen (Übersetzung: Paul Krüger)341
Bereits vor 60 Jahren trieb ein V6 mit 120 Grad Zylinderwinkel einen Ferrari in der Formel 1 an. Vor 40 Jahren wuchsen Ferraris zweitem 120-V6 erstmals zwei Turbolader. Und auch wenn der Dritte im neuen 296 GTB heute doppelt so viel Hubraum hat, so lebt die Tradition der unkonventionellen Rennmotoren aus Maranello doch in ihm weiter. Dieser Artikel erklärt die Entwicklung der einzelnen Motoren und zeigt sie auf historischen Bilder und Zeichnungen.
Der Ferrari 250 GTO gilt als teuerstes Auto der Geschichte, nachdem im Jahr 2012 ein Exemplar für USD 35 Millionen den Besitzer wechselte. Gerade einmal 39 Exemplare wurden gebaut, darunter drei besonders seltene 4-Liter-Versionen, die auch 330 GTO genannt werden. Dieser Bericht blickt auf die Geschichte des seltenen Gran-Turismo-Sportwagens zurück und portraitiert einen 330 GTO im Detail, ergänzt um Archivaufnahmen und die Chassis-Liste der 39 GTO-Fahrzeuge.
Die Idee war ausgezeichnet. Eben hatte Ferrari die Saison 1963 sehr erfolgreich abgeschlossen. Der 250 P, ein offener Rennsportwagen mit Mittelmotor, war das dominierende Fahrzeug. Der 250 GTO mit vorneliegendem Motor kam hingegen langsam in die Jahre, und so kam ein findiger Kopf in den Konstruktionsbüros in Maranello auf die Idee, den 250 P mit einem Dach zu versehen und GT zu nennen. Der ab 1964 gebaute Wagen sollte in der Gruppe 3 homologiert werden, doch konnte Ferrari die notwendigen 100 Exemplare nicht nachweisen, womit der Wagen als Prototyp starten musste und gegen noch kompromisslosere Fahrzeuge fast chancenlos war. Trotzdem gewann ein 250 LM mit Jochen Rindt am Steuer in Le Mans im Jahr 1965. Dieser Bericht schildert die Umstände um die Entstehung des ersten Ferrari-Mittelmotor-Strassenfahrzeugs und Fahreindrücke, die im Jahr 1983 gesammelt wurden, ergänzt mit vielen Abbildungen.
Der Dino 206 S ist sicher einer der schönsten Renn-Ferraris, obschon er das Markenzeichen mit dem springenden Pferd nicht trug. Aus der geplanten Stückzahl von 50 Fahrzeugen wurde nichts, nur 18 konnten gebaut werden und konnten sich im Motorsport trotz ungünstigen Voraussetzungen gut in Szene setzen. Fast alle Fahrzeuge haben überlebt und werden heute millionenschwer gehandelt, wie das von RM Auctions an der Versteigerung anlässlich des GP Historique in Monaco 2012 angebotene Chassis 006. Dieser Bericht geht auf die Entstehungsgeschichte des Dino 206 S zurück und zeigt neben dem 206 S den Prototypen 166 S, sowie Pininfarina-Variationen auf demselben Chassis.
Der Dino 206 S war nicht so erfolgreich, wie er hätte sein können. Und er wurde von der Presse weniger beachtet, als sein damaliger Konkurrent Porsche Carrera 6. Immerhin behandelten Berichte in der Zeitschrift Powerslide und Automobil Revue den schnellen Sportwagen-Prototypen, der nur 18 Mal gebaut wurde. Dieser Artikel zitiert die wenigen historischen Technik-Berichte zum Dino 166P/206S und zeigt einen Dino 206 S auf vielen attraktiven Bildern.
Vor rund 40 Jahren waren Formel-1-Rennwagen noch vergleichsweise einfach gebaute Fahrzeuge und es gab nur wenig Geheimnisse um ihre Konstruktionsprinzipien. Die meisten benutzten sogar denselben Motor. Die Zeitschrift ‘hobby’ analysierte im Jahr 1973 die führenden Grand-Prix-Fahrzeuge. Dieser Bericht gibt Originaltext und -grafiken des damaligen Artikels wieder und ergänzt ihn mit zeitgenössischen und aktuellen Bilder der erwähnten Fahrzeuge, respektive ihrer Vorläufer oder Nachfolger.
Damit konnte man im Autoquartett auftrumpfen! Der Ferrari Berlinetta Boxer war der teuerste und zumindest gemäss offiziellen Werksangaben auch der schnellste Sportwagen seiner Zeit. Zudem hatte er mehr (oder zumindest gleiche viele) Zylinder als die anderen und beschleunigte auch noch ausserordentlich vehement. Der Sieg im Quartett-Wettstreit war einem (fast) sicher. Von 1973 bis 1984 wurden gut 2'300 BBs produziert, ein grosser Erfolg für Enzo Ferrari. In dieser Zeit wurde der Wagen kontinuierlich weiterentwickelt, der Motor vergrössert und in der letzten Auflage mit Einspritzung ausgerüstet.
Von 1987 bis 1992 baute Ferrari 1315 Supersportwagen des Typs F40. Obwohl als Strassenfahrzeug konzipiert, orientierte sich das damals schnellste Produktionsfahrzeug eher am Rennwagen als am Komfort. Dieser Bericht portraitiert den Ferrari F40 im Detail, zeigt den Wagen auf über 150 Bildern in allen Details und sowohl als Strassen- als auch als Rennversion. Einmalig sind auch die Bilder aus der Produktion in Maranello und Detailaufnahmen technischer Komponenten.
Vier Sitze und Mittelmotor gab's bei Ferrari nur zweimal: einmal im Dino 308 GT4 und danach im Mondial, der seinen Namen von berühmten Vorfahren übernahm. Der Mondial wurde in vier Varianten gebaut und verkörperte nicht nur den alltagstauglichsten, sondern auch den erfolgreichsten Fahrzeugtyp seiner Epoche, auch wenn pro Jahr im Schnitt keine 500 Exemplare entstanden. Dieser Fahrzeugbericht gilt dem Mondial und insbesondere dem Mondial 3.2, zeigt ihn auf vielen aktuellen und historischen Bildern sowie in der Verkaufsliteratur.
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