Vor genau 80 Jahren am 18. November 1930 ...
... nahm sich ein Schreiber der Automobil-Revue des Themas “Vorsicht beim Bremsen!” an. Mit physikalischem Tiefgang erklärte er die Problematik von blockierenden Rädern und deren Auswirkungen auf den Bremsweg. “Die Bremse kann noch so gut sein, es wird dem Fahrer trotzdem nicht gelingen, aus einem 70-km/h-Tempo heraus auf weniger als 25 m anzuhalten. Selbst dieses Resultat stellt noch eine Art ‘Rekordbremsung’ dar. Auf schlüpfrigen Strassen kann er aber leicht das Zehnfache an Bremsweg benötigen, und wenn der Wagen nur Zweiradbremsen besitzt, benötigt er auf der guten Strasse noch mindestens den doppelten Bremsweg. ...”
Heute verzögern Sportwagen in kaum mehr als 30 m von 100 km/h auf 0 km/h. Und selbst bei schlechten Strassenkonditionen werden sich diese Werte mehr als verdoppeln (Schnee/Eis ausgenommen). Und Autos mit ungebremsten Achsen sind auch schon mehr als 50 Jahre lang keine produziert worden.
Ein spezieller Aspekt damals waren die staubigen Strassen und hier wollte ein deutscher Erfinder Abhilfe leisten, indem er einfach den Staub vor den Rädern wegsaugte. Seine Erfindung reichte er auch sogleich zur Patentierung ein. Die Abbildung stammt aus der damaligen Patentschrift.
























