Essenzielle Dinge
Kein Auto-Thema diesmal, sondern Wein, Essen und Zweiräder.
Eigentlich dachte ich gar, das werde nicht einmal ein richtiger Blog. Denn des Schreibers Sinn ist ganz woanders: beim Bœuf bourguignon zum Beispiel, beim Wein aus Meursault, bei – noch mehr Wein aus Meursault. Und bei einem Hosenbein, das nach Zweitakt-Abgas riecht, dort, wo es gestern, am Samstag, den ganzen Tag damit angepustet worden ist.
Der Sigrist ist nach Lapalisse am vergangenen Wochenende gleich nochmals gegen Westen gezogen, diesmal mit seinem ersten Auto überhaupt, dem guten, alten VW-Bus. Den hat er mit zwei VéloSoleX bepackt, um sich einen alten Traum zu erfüllen: Wein probieren, essen und mit dem Vélomoteur von einer Cave zur nächsten knattern.
Gesagt, getan. Der Zweitakt-Nebel beduselt mich zwar noch etwas … wie? Der Wein sei es? Aber bitte, wir waren doch im Strassenverkehr unterwegs, wir kennen die Regeln. Allerdings waren wir auf kleinen Strässchen unterwegs, ganz kleinen, ganz allein. Zu dritt. Also … Nun habe ich den Faden verloren!
Richtig, VéloSoleX-Fahren in Frankreich. Es ist und bleibt ein ganz eigenes Erlebnis, ganz unten quasi, aber ganz nah bei den essenziellen Dingen. Und diese sind für mich: fahren, ein Motor und vorwärtskommen. Alles, was das Fahrrad mit seinen 49 Kubikzentimetern erfüllen kann. Es knickt zwar schon ein, wenn eine leichte Steigung in Sichtweite kommt, aber der Rückenwind, der mechanische – dieses Gefühl ist unverwechselbar und geht ganz tief hinein. Wie das Essen im Burgund oder der Wein.
Vielleicht wiederhole ich mich hier, aber: La vie est belle, geniessen Sie den Sonntag!
Ein Selbstauslöser-Desaster mit Freunden...

























