(Bald) vergessene Autos aus Filmen – der Lagonda in “Seven Dials”
Dass heute noch Romane von Agatha Christie verfilmt werden, ist keine Selbstverständlichkeit, die Dame ist schliesslich schon vor ziemlich genau 50 Jahren verstorben. Die Krimi-Novelle “The Seven Dials Mistery” wurde schon 1929 veröffentlicht, ist also auch schon ziemlich alt.
Trotzdem wurde vor gut zwei Wochen die filmische Umsetzung in Form einer durchaus unterhaltenden und spannenden Serie auf Netflix livegeschaltet, nachdem es bereits vor über 40 Jahren bereits einmal einen Film basierend auf dem Agatha-Christie-Buch gab.
Eine nicht unwichtige Rolle spielt in diesem neuen Dreiteiler ein Lagonda, den die junge Hauptdarstelerin Mia McKenna-Bruce (als Lady Eileen "Bundle" Brent) mehrmals herzhaft durch englische Landschaften und Städte fährt.
Auf einschlägigen Internet-Foren wird allerdings gerätselt, ob die zierliche Dame mit dem Zweiliter-Vorkriegs-Lagonda wirklich zurecht kam, oder ob nicht doch ein paar Filmkniffe und Stuntdriver dabei halfen, die Szenen zu drehen.
Der verwendete Lagonda 2-Litre Low Chassis Supercharged von 1930 wurde übrigens vor einiger Zeit auf der Handelsplattform “car and classics” angeboten, aber augenscheinlich verkauft. Von diesem hübschen Autos sollen weniger als hundert Exemplare (von 1340 gebauten Autos) überlebt haben.
Im filmischen Auftritt konnte der Wagen, der offenbar trotz der Bezeichnung ohne Kompressor fuhr, durchaus überzeugen.


























