Es war einmal ... der Schalthebel-Aschenbecher
Und zwar aus gleich zwei verschiedenen Gründen: Einerseits weil immer weniger Leute rauchen und Aschenbecher generell als Ausstattungsdetail verschwinden. Und andererseits weil heutige Schalthebel so kurz sind, das man kaum noch ein Perlenkettchen darumlegen kann – sofern es sie überhaupt noch gibt. In vielen Autos haben ja längst Dreh- oder Druckknöpfe ihre Funktion übernommen.
Aber 1953, als noch ein halber Meter Metall aus dem Mitteltunnel emporragte und jeder Atem- auch ein Lungenzug war, bot dieser zweckentfremdete Lampenschirm für 5,25 Mark einen unerhörten Komfortgewinn, konnte man doch zwei Dinge mit einem Handgriff erledigen. Für Grosskaliberraucher gab es auch die Ascheschublade unter dem Armaturenbrett. Die liess sich vermutlich leichter ausleeren – kostete allerdings auch 50 Pfennig mehr.
Was es damals sonst noch an praktischem, lustigem und unnützem Zubehör für den VW gab, verrät der Artikel von auto motor und sport.


























