Der Zwölfzylinder gilt für viele Konstrukteure als der perfekte Kompromiss zwischen Leistungsfähigkeit und Laufruhe. Wegen seiner hohen Kosten und er Komplexität wurde er aber nur in wenige Autos eingebaut
Der Lamborghini Jarama ist ein Frontmotor-GT in der Tradition des 350 GT. Gesegnet mit einem eindrucksvollen V12-Motor leidet der Wagen im Test unter einigen ärgerlichen Mängeln. Im Urteil der Tester braucht es ein gewisses Einfühlungsvermögen, um den wahren Wert dieses exklusiven GT zu würdigen. Man kann eben nicht alles haben, nicht einmal um den Preis eines Jarama.
Der moderne Bugatti hat den Motor vor der Hinterachse. So ist es seit den frühen Neunzigerjahre und gilt es für die Serienfahrzeuge. Doch bereits 1993 wurde am Genfer Autosalon eine viertürige Limousine mit Frontmittelmotor gezeigt, die fast in Produktion gegangen wäre. Doch es sollte nicht so sein. Auch die Nachfolger, von denen es mehrere gab, hatten keinen Erfolg. Dieser Bericht erzählt die Geschichte des Bugatti EB 112.
Der Name täuscht, nicht der XJ sondern der darauf basierende Grand Tourer XJ-S diente den Turinern 1978 als Basis für einen nach damaliger Lesart auf Sicherheit ausgelegten Roadster. Als Alternative zum schwächelnden XJ-S hätte der Wagen womöglich eine Chance gehabt, doch Jaguar fehlte es am Willen – und an Geld.
Ein Le Mans-Rennwagen als Strassenfahrzeug? Tom Walkinshaw Racing TWR und sein Joint-Venture mit Jaguar, Jaguar Sports, bauten Anfang der 1990er-Jahre 53 Exemplare eines der irrsten Autos, das je mit der springenden Katze auf den Strassen unterwegs war – der Jaguar Sport XJR-15.
Lexus war weder der Beginn von Toyotas Premium-Ambitionen, noch ist die noble Tochter-Marke deren Spitze. Vorher war schon der Crown, und darüber schwebt bis heute der Century. Zusammen markieren sie Alpha und Omega der japanischen Oberklasse. Dieser Beitrag erzählt die Geschichte der beiden Luxusgleiter und zeigt zwei Exemplare im Vergleich.
Der Ferrari 250 Granturismo Coupé Pininfarina war der erste in grösser Zahl produzierte Serien-Sportwagen aus Maranello für die Reichen und Erfolgreichen der späten Sechzigerjahre. Unter ihnen war auch ein gewisser Ferruccio Lamborghini. Dessen Unzufriedenheit führte schliesslich zu den Sportwagen aus Sant'Agata.
Der Bugatti EB110 erlebte einen kurzen Moment der Blüte, tauchte ab in die dunklen Abgründe und hat, erneut ins Rampenlicht gestellt, eine fulminante Rehabilitation hinter sich. Einer, der dem EB110 schon seit langem ergeben ist und der ihm auch schon über viele Kilometer die Treue hält, ist der ehemalige Schweizer Lotus- und Caterham-Importeur Fredy Kumschick.
Einmal nicht richtig hingeschaut oder zugehört, und schon nahm das Unheil seinen Lauf. Wegen eines blöden Missverständnisses musste sich ein grandioses Auto jahrzehntelang als ungelenkes Schlachtschiff beleidigen lassen. Unser Fahrbericht räumt deshalb mit einigen Vorurteilen auf und erklärt, warum man den Ferrari 365 GT 2+2 eben nicht "Queen Mary" nennen sollte.
Heutzutage baut Ferrari in einer halben Woche mehr Autos als in den späten Fünfzigerjahren pro Jahr. Die Sportwagen aus Maranello waren damals sehr exklusiv und gleichzeitig näher am Rennwagen als heute. Zwischen 1956 und 1958 wurde der 250 Gran Turismo gebaut, karossiert u.a. von Boano und Ellena. Letzterem Coupé, von dem nur noch etwa 15 in originaler Aufmachung existieren sollen, gilt dieser Fahrzeugbericht.
Die einen hielten den Mercedes-Benz 600 SEC schlicht für das beste Auto der Welt, den anderen war er zu gross, zu protzig, zu plump oder insgesamt überflüssig. Bis heute hat diese Kontroverse kein Ende gefunden – ein guter Grund, das inzwischen über 30-jährige Coupé genauer unter die Lupe zu nehmen. Dieser Fahrbericht erzählt die Geschichte des S-Klassen-Coupés der Neunzigerjahre und zeigt es auf aktuellen und historischen Bildern.
1974 waren Luftwiderstand und tiefe Verbrauchswerte wegen der Energiekrise ein grosses Thema. Ob Pininfarinas Vorschlag eines Sportwagens mit niedrigem cW-Wert und kompakter Silhouette, aber mit einem Ferrari-Zwölfzylinder unter der Haube da ins Schwarze traf, lässt sich bezweifeln. Interessant war der Wagen aber allemal, obschon sich heute nur noch wenige daran erinnern. Dieser Bericht rollt die Geschichte des windschlüpfigen vierplätzigen Ferrari-Prototyps auf und zeigt ihn auf teilweise noch nie publizierten Bildern.
Noch sind sie für einen Drittel des Neupreises zu haben, die eleganten Maranello. Dies gilt für den 550 genauso wie für die verbesserte Variante 575 M Maranello, der dieser Bericht gilt. Angestrebt waren sowohl Alltags- als auch Langstreckentauglichkeit. Mit knapp über 2000 produzierten Exemplaren blieb das vergleichsweise kompakte Coupé selten. Dieser Fahrzeugbericht erzählt die kurze Geschichte der zweiten Maranello-Ausgabe und zeigt ein Coupé von 2003 auf vielen Bildern.
Vor 20 Jahren feierte der Lamborghini Murciélago seine Premiere als Nachfolger des Diablo und für viele Besitzer gilt er als letzter echter Erbe von Miura, Countach und Diablo. Die Einflussnahme von Audi wirkte sich in der besseren Qualität und der grösseren Alltagstauglichkeit aus, trotzdem blieb der Murciélago für die meisten Besitzer ein Freizeitauto. Wir wollten dies genauer wissen und starteten zum Selbstversuch. Dieser Fahrbericht gilt einem frühen Murciélago von 2003 und zeigt den Mittelmotorsportwagen auf aktuellen und historischen Aufnahmen. Nicht verpassen sollte man die Tonaufnahme.
Träume sind meistens gross – vor allem für Oldtimerliebhaber. Doch muss es immer der Vollausstatter, der PS-Bolide oder das Big-Size-Cabrio sein? Fragen, die sich dem passionierten Oldtimerliebhaber schon mal stellen können, wenn die allabendliche Onlinesuche mal wieder Traumwagen im Dutzend auswirft. Es geht also um die immer wieder aufs neue spannende Frage, ob es statt dem prickelnden Champagner nicht auch mal ein Glas Seltzer tut? Im Vergleich BMW 730i gegen 750i wird dieser Frage auf den Grund gegangen, mit erstaunlichen Ergebnissen.
Es gibt nur wenige Autos, die es mit dem Ikonen-Status des Lamborghini Miura aufnehmen können. Kaum jemanden lässt dieser erste Supersportwagen kalt. Die Entstehungsgeschichte ist mehr als abenteuerlich. Aber stimmt es, dass der Miura schwierig zu fahren, hochgradig unkomfortabel und ein richtiges Biest ist? Dieser Fahrbericht geht auf Spurensuche, erzählt die Geschichte des Miura und zeigt ihn auf historischen und aktuellen Bildern. Und natürlich fehlt das hier besonders wichtige Tonmuster auch nicht!
Autos der tschechischen Firma Walter genossen zu ihrer Blütezeit einen ausgesprochen guten Ruf auf der Strasse, aber auch im Rennsport. Der Name Walter bürgte für Qualität und ermöglichte viele Rennerfolge. Trotzdem überlebte die Firma nicht, vom legendären 12-Zylinder Walter Royal mit sechs Litern Hubraum wurden nur fünf Exemplare gebaut. Dieser Artikel blickt zurück auf die Geschichte einer verschwundenen Marke und ist mit historischem Bildmaterial illustriert.
Der LM002 mit seinem V12 Motor aus dem Countach ist wohl das aussergewöhnlichste Auto, das Lamborghini je gebaut hat. Der Geländewagen verfügte über hervorragende Off-Road-Eigenschaften und war innen luxuriös ausgestattet. Das Gewicht und die hohe Leistung machten ihn aber zu einem durstigen Gesellen.
Der Aston Martin DB7 war die Überraschung des Genfer Autosalons von 1993. Noch überraschender war vielleicht aber seine lange Karriere bis ins Jahr 2004, die ihn zum erfolgreichsten Aston Martin aller Zeiten machte. Daran hatte auch der mit Ford und Cosworth entwickelte V12-Motor einen erheblichen Anteil. Dieser Fahrzeugbericht gilt dem Aston Martin V12 Vantage Coupé, erzählt aber auch die Geschichte der Entwicklung und der vorangegangenen Sechszylindermodelle.
Mit dem Ferrari 550 Maranello wurde 1996 ein Coupé präsentiert, das sich komplett von seinem Vorgänger unterschied. Nicht nur war der Motor nun vorne anstatt in der Mitte, auch wurde bei der Entwicklung Komfort und Alltagsnutzen wesentlich höher gewichtet. Das Ergebnis kam gut an, wie die begeisterte Presse und die langen Lieferfristen bezeugten. Knapp sechs Jahre lang wurde der 550 als Coupé und später auch als Barchetta gebaut. Dieser Fahrbericht gilt einem frühen Ferrari 550 Maranello und er zeigt den Wagen auf vielen Bildern, aber auch das Tonmuster fehlt nicht.
Nicht alle Ferrari-Fahrer legen es darauf an, aufzufallen oder über Rennstrecken zu brettern. Wer seinen Ferrari im Alltag nutzen wollte, dem bot der Maestro ab 1972 eine 2+2-sitzige Variante mit schlicht-elegantem Karosseriekleid und hohem Nutzwert. Sie hiess zunächst 365 GT 4 2+2, später 400, 400i und am Schluss 412. 18 Jahre lang wurde der Wagen karosseriemässig fast unverändert gebaut, ein grösseres Kompliment konnte man Pininfarina eigentlich nicht machen. Dieser Bericht erzählt die Geschichte der 12-Zylinder-2+2-Coupés und zeigt es auf historischen und aktuellen Aufnahmen.