Technik im Rennwagen (9): Porsche 804 – Luftnummer
Zusammenfassung
Nach den Erfolgen in der Formel 2 war es für Porsche ein logischer nächster Schritt, in die prestige-trächtigere Formel 1 aufzusteigen. Man baute dafür einen neuen Wagen, den Porsche 804 und einen neuen Motor, der getreu bisheriger Erfahrungen ein luftgekühlter Boxermotor war. Obwohl erfolgreich, wurde das Projekt Formel 1 allerdings schon bald und mit guten Gründen wieder gestoppt. Dieser Beitrag aus der Serie “Technik im Rennwagen von 1958 bis 1978” beschreibt die Konstruktion des Porsche 804 aus dem Jahr 1962.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Neues Ziel Formel 1
- Hohe Motorenkomplexität
- Motor erfolgreich im Sportwagensport eingesetzt
- Bewährte Chassis-Konstruktion
- Nachträglich im Windkanal
- Neuartige Bremsen
- Zwei Siege
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Jahre 1958-1978 waren die zwei kreativsten Jahrzehnte der Renntechnikgeschichte. Diese Serie porträtiert die innovativsten, zukunftsweisendsten wie auch exotischsten Konstruktionen der Formel 1, der Indy Cars, der Sportwagen und der CanAm und zeichnet so zugleich die bis heute nachwirkenden, grossen Entwicklungslinien nach. Die Serie startete mit Lotus, einem der wichtigsten Innovationstreiber dieser zwei Jahrzehnte. Und mit Lotus wird die Serie auch ins Ziel kommen: Mit dem ersten Groundeffekt-Formel 1, der 1978 eine WM gewann, dem Typ 79. Der luftgekühlte Porsche 804 ist ein Beispiel für ein innovatives Projekt, das, trotz eines Sieges im Grand Prix von Frankreich in Rouen 1962, vorzeitig zurückgezogen wurde und damit gescheitert war, bevor es wirklich zeigen konnte, was in ihm steckte.
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