Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Anmelden und profitieren, kostenlos!
alle Bilder grösser, Zugriff auf 1000+ Artikel
 
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Swiss Classic Award 2020
Bild (1/4): Triumph Spitfire 4 Mk II (1967) - Die ersten Serien trugen die Front-Stossstange noch tief (© Daniel Reinhard, 2014)
Fotogalerie: Nur 4 von total 95 Fotos!
91 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

Multimedia

Markenseiten

Alles über Triumph

Aus dem Zeitschriftenarchiv

Suche nach ähnlichem Inhalt

Inserate

Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Triumph / GB Spitfire 4 (Mk I) (1962-1964)
Cabriolet, 63 PS, 1147 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Triumph / GB Spitfire Mk II (1964-1967)
Cabriolet, 67 PS, 1147 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Triumph / GB Spitfire Mk III (1967-1970)
Cabriolet, 75 PS, 1296 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Triumph / GB Spitfire 1500 (1974-1980)
Cabriolet, 69 PS, 1493 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Triumph / GB Spitfire Mk IV (1970-1974)
Cabriolet, 64 PS, 1296 cm3
 
Toffen Oktober 2020 Auktion
Persönliches Archiv
Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

Sie haben Benutzername und Passwort?
Dann melden Sie sich an (Login).

Noch kein Benutzername?
Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.
PRO
Lieber Leser, liebe Leserin,
schön, dass Sie bei uns sind!

«PDFs runterladen und drucken» ist exklusiv für unsere Premium-PRO-Mitglieder vorbehalten.

Monats- oder Jahresabo
Premium Light
ab CHF 3.70
ab EUR 3.30
Für diese Funktionalität oder Dienstleistung benötigen Sie eine Premium PRO Mitgliedschaft.
Bestseller
Jahresabo
Premium PRO
CHF 88.00
EUR 79.00
 
Sie können diesen Artikel lesen
Unlimitierter Zugriff auf alle Zwischengas-Artikel
Zugriff auf über 320'000 Bilder in Original-Auflösung
Zugriff auf über 580'000 digitalisierte Seiten im Zeitschriften-Archiv inkl. Zugriff auf Original-PDF
Zugriff auf über 34'000 Classic-Data Fzg-Bewertungen
inkl. 1 Fahrzeug-Inserat im Medium «Zwischengas Online Marktplatz»
attraktive Verlängerungs-Angebote
2-Jahresabo
Premium PRO
CHF 159.00
EUR 145.00
 
Sie können diesen Artikel lesen
Unlimitierter Zugriff auf alle Zwischengas-Artikel
Zugriff auf über 320'000 Bilder in Original-Auflösung
Zugriff auf über 580'000 digitalisierte Seiten im Zeitschriften-Archiv inkl. Zugriff auf Original-PDF
Zugriff auf über 34'000 Classic-Data Fzg-Bewertungen
inkl. 2 Fahrzeug-Inseraten im Medium «Zwischengas Online Marktplatz»
attraktive Verlängerungs-Angebote
8% günstiger im Vergleich zum Jahresabo
Weitere Premium-Angebote inkl. Kombi-Angebote finden Sie im Online-Shop.

Triumph Spitfire 4 Mk II - der günstige Traumwagen für Sportsfreunde

Erstellt am 20. November 2014
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
Daniel Reinhard 
(33)
Archiv 
(62)
 
95 Fotogalerie
Sie sehen 4 von 95 Fotos
Weshalb nicht alle Fotos?

Wie kann man alle Fotos sehen?

91 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

Irgendwann um die Mitte der Siebzigerjahre war es für Peter klar: Ein Sportwagen musste her. Lange genug war er jetzt Käfer gefahren, er träumte von italienischen Designikonen und vielzylindrigen Motoren. Alleine, das Geld war knapp.

Intensiv blätterte Peter die gängigen Autozeitschriften durch auf der Suche nach einem passenden Gefährt. Ein Kleininserat erregte seine Aufmerksamkeit: “Triumph Spitfire 4, Baujahr 1967, weiss, in gutem Zustand, 61’000 km, mit Hardtop, ab Kontrolle, 2900 Franken, anrufen unter ...”, stand da gedruckt.

Triumph Spitfire 4 Mk II (1967) - das Hardtop lässt sich natürlich entfernen
© Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Natürlich kannte Peter den Triumph Spitfire. Er hatte den Test in der Zeitschrift Hobby verschlungen, der 1963 erschienen war und auch die Ergebnisse der Prüffahrten in der Automobil Revue und in der deutschen Zeitschrift Auto Motor und Sport gelesen. Und natürlich kannte er auch spätere Nachtests und die Kommentare der Journalisten zu den späteren Versionen des kleinen Sportwagens.

Jetzt war ein guter Zeitpunkt, die gesammelten Zeitungsausschnitte wieder hervorzusuchen und die Entwicklungsgeschichte nochmals nachzuverfolgen.

Vorstellung erst im Jahr 1962

Eigentlich hatte Giovanni Michelotti die Gestaltung des Triumph Spitfire bereits Ende der Fünfzigerjahre abgeschlossen, doch die damals desolaten finanziellen Verhältnisse verhinderten den Übergang in die Produktion. Nach der Übernahme durch Leyland floss jedoch wieder neues Kapital und die neuen Besitzer entdeckten den fast pfannenfertigen Prototypen.

Triumph Spitfire 4 (1962) - auf der Earls Court Automesse 1962
© Archiv Automobil Revue

Im Herbst 1962 wurde der kleine Sportwagen an der Earls Court Motor Show in London vorgestellt. Und der hübsch gestaltete kompakte Roadster-Cabriolet-Hybrid erwies sich als Volltreffer.

Ehrlich und bezahlbar

Ähnlich wie die Konkurrenz beim Austin-Healey Sprite konnten auch die Triumph-Ingenieure auf bestehende Technik zurückgreifen. Beim Spitfire stand der Triumph Herald Pate, damit waren Fahrgestell und Antriebsstrang gegeben. Dies bedeutete im Detail einen massiven Kastenprofilrahmen mit zwei Längsträgern und Quertraversen als Basis, auf welche die elegante Stahlblech-Karosserie mit seitlichen Kurbelfenstern und Faltdach gesetzt wurde.

Vorne übernahmen Einzelradaufhängungen an Dreiecksquerlenkern und hinten eine Pendelachse die Radführung. Gelenkt wurde fortschrittlich via Zahnstange, verzögert vorne mit Scheiben-, hinten mit Trommelbremsen.

Triumph Spitfire 4 Mark II (1965) - Blick in den Motorraum
© Archiv Automobil Revue

Der Motor mit einem Hubraum von 1167 cm3, dreifach gelagerter Kurbelwelle und seitlich drehender Nockenwelle lieferte 63 PS (DIN) bei 5750 cm3. Dies genügte, um dem den trocken 702 kg wiegenden Sportwagen zu ansprechenden Fahrleistungen zu verhelfen, so dass sich der Spitfire-Fahrer weder vor einem BMW 700, noch einem VW Käfer fürchten musste.

Angebote von Zwischengas-Spezialisten
 
SC Probe Abo 2020

Leistungssteigerung in Stufen

Wer es kräftiger mochte und über den Grundpreis von CHF 8570 (DM 8790) hinaus noch Geld übrig hatte, der konnte zum Werkstuning greifen. “Interim Stage” lieferte für 885 Franken einen Leistungsschub von 8 PS mittels umfangreichen Modifikationen des Motors, “Stage I” entlockte dem Vierzylinder mit auf 10.5:1 angehobener Verdichtung und zwei Zenith-Vergasern für 1690 Franken 81 PS und mit “Stage II” wurde der kleine Sportwagen dank Weber-Vergasern, gewuchteter Pleuel und Kurbelwelle sowie geändertem Auslass, Nockenwelle und Übersetzung beachtliche 91 PS stark und 172 km/h schnell, aber auch 3250 Franken teurer.

Von solchen Werkstuning-Optionen konnte Peter nur träumen, denn kaum ein Spitfire-Käufer hatte sich diese geleistet und zudem wären sie der Lebenserwartung des kleinen Sportlers gar nicht unbedingt zuträglich gewesen.

Triumph Spitfire 4 Mk II (1964) - wer möchte da nicht mit einsteigen
© Archiv Automobil Revue

Immerhin gab es ab März 1965 für alle Spitfire vier PS zusätzlich und auch das Interieur sah nun etwas feiner aus, weil statt Gummimatten und unverkleidetem Plastik jetzt Kunstleder und Moquette-Teppiche verwendet wurde. Dies rechtfertigte denn auch die Zusatzbezeichnung “Mk II”, beim “Spitfire 4” davor blieb es. Beim günstigen Preis auch.

Stetige Designmodifikationen

Während beim “Mk II” nur der Kühlergrill modifiziert wurde, sahen die Anpassungen beim Übergang zum Mk III (oder auch Spitfire 3) im März 1967 schon deutlich umfangreicher an.

Triumph Spitfire Mk III (1967) - "the new look"
© Archiv Automobil Revue

Um neuen Sicherheitsnormen gerecht zu werden, musste nämlich die vordere Stossstange deutlich angehoben werden. Im Innern wurde ein kleineres Lenkrad montiert und für einfachere Nutzung stand nun ein komplett faltbares Dach zur Verfügung. Der Motor wuchs auf 1296 cm3 und leistete nun 75 PS.

Triumph Spitfire Mk IV (1974) - gerüstet für weitere sechs Jahre
© Archiv Automobil Revue

Mit dem “Mk IV” wurde dann designmässig ab November 1970 wieder einiges geglättet. Michelotti glich das Heck dem des Triumph Stag an und formte eine neue Haube, die den Sportwagen wesentlich hübscher und moderner erscheinen liess. Im Innern sassen nun die Instrumente vor dem Fahrer. Leider verlor der Motor durch die Anpassungen an Umweltvorschriften auch spürbar an Leistung.

Triumph Spitfire 1500 (1974) - deutlich aufgewertetes Interieur
© Archiv Automobil Revue

Die letzte Inkarnation des Spitfire erschien als Modell 1500 im Jahr 1975 auf dem europäischen Markt. Mehr Hubraum half, die Leistung des Vierzylinders auf nun wieder 71 PS zu steigern, an der Optik änderte sich wenig.

Insgesamt wurden von 1962 bis 1980 314’332 Triumph Spitfire in fünf Serien gebaut.

Name Hubraum PS Produziert von Produziert bis Anzahl gebaut
Triumph Spitfire 4 1147 63 1962 1964 45753
Triumph Spitfire 4 Mk II 1147 67 1964 1967 37409
Triumph Spitfire Mk III 1296 75 1967 1970 65320
Triumph Spitfire Mk IV 1296 63 1970 1974 70021
Triumph Spitfire 1500 1493 71 1974 1980 95829

 

Toffen Oktober 2020 Auktion

Ein richtiger Sportwagen

Eine Rakete war der Triumph Spitfire nie gewesen, erinnerte sich Peter, aber ein ernstzunehmender Sportwagen allemal. Da waren sich auch die damaligen Journalisten einig. Eine Spitze von 147 km/h massen die AR-Tester im Jahr 1963 an einem eingefahrenen Spitfire 4, Kollege Manfred Jantke von der Zeitschrift Auto Motor und Sport kam auf 144 km/h, hatte aber bei der Beschleunigung von 0 bis 100 km/h die Nase vorn. Während er 17.4 Sekunden von der Stoppuhr ablas, notierten die AR-Tester 19.2 Sekunden. Einen Käfer hielt man so problemlos in Schach, denn der nahm sich 32.8 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h und lief nur 114 km/h schnell.

Auf zur Probefahrt

Peter erinnerte sich an alle diese Vergleiche, als er den Verkäufer des weissen Triumph Spitfire traf, um eine Probefahrt zu machen. Seine Freundin hatte er auch mitgebracht, aber diese durfte nicht mitfahren, weil der Besitzer sein Fahrzeug nicht so einfach in fremde Hände geben wollte.

Triumph Spitfire 4 Mk II (1967) - Lenkrad mit Lederummantelung
© Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Peter fühlte sich sofort pudelwohl, obschon er mit rund 1,8 Metern Länge eine stattliche Gestalt hatte. Am besten gefiel ihm der gut positionierte kleine Schalthebel und die elegant gezeichneten Armaturen, die allerdings in Fahrzeugmitte nicht besonders gut einsehbar waren. Er startete den Motor mit dem Zündschlüssel rechts am Armaturenbrett und liess sich vom brummigen Auspuffton unterhalten. Genauso hatte er es sich vorgestellt.

Er legte den ersten Gang ein und fuhr los. Die Kupplung packte anstandslos und die Fahrdynamik überraschte den von seinem VW Käfer nicht verwöhnten Peter. Das Wechseln der Gänge fiel mit zunehmender Wärme des Getriebeöls immer leichter und das Fahren im Sportwagen mit seiner exakten und direkten Lenkung machte viel mehr Spass, als Peter dies erwartet hätte. Am liebsten wäre er gar nicht mehr ausgestiegen.
Dass der kleine Sportwagen wegen seiner Pendelachse heftig zum Übersteuern neigen konnte, konnte Peter auf der Probefahrt natürlich nicht auskosten. Aber dafür hatte er ja später noch Zeit.

Triumph Spitfire 4 Mk II (1967) - Der Motor ist wie bei Standardbauweise üblich längs eingebaut
© Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Kaufen oder doch nicht?

Ökonomische Gründe gegen den Triumph Spitfire gab es eigentlich nicht. Der Benzinverbrauch lag angenehm tief (AMS ermittelte 8,7 Liter Testverbrauch pro 100 km, die AR errechnete nach einer 10’500 km langen Testfahrt 9,3 Liter im Schnitt), der Preis von 2700 Franken schien auch in Ordnung zu gehen, Reparaturen fielen nicht allzu sehr ins Geld und manches konnte Peter auch selber erledigen.

Nur seine Freundin wollte noch überzeugt werden. Doch Peter schwärmte in den farbigsten Töne von Fahrten durch Herbstwälder oder an Sandstränden entlang und Platz für das Urlaubsgepäck habe es im Kofferraum auch. Überzeugen liess sie sich aber durch die enorme Handlichkeit, die der nur 3,68 Meter langen und 1,45 Meter breiten Wagen mit dem konkurrenzlos kleinen Wendekreis von acht Metern versprach. Peter war am Ziel und wurde Sportwagenfahrer.

Natürlich hat der abgebildete Triumph Spitfire 4 Mk II von 1967 nichts mit der fiktiven Geschichte zu tun, dafür kann man ihn aber am 29. November 2014 in Toffen bei der Oldtimer Galerie ersteigern.

HubraumAuktionen

Weitere Informationen

Alle 95 Bilder zu diesem Artikel

···
 
Quelle:

Neueste Kommentare

 
 
ro******:
16.07.2020 (17:38)
1967 besass ich einen Spitfire 4 1200 ccm. Das Wägelchen lief sensationell! Auf den damals noch offenen Autobahnen konnte ich den Spidi im 4. Gang bis in den roten Drehzahlbereich hochdrehen. Leider ist mir 1968 an einem Freitag den 13. aus einem Feldweg ein Traktor vor die Nase gefahren und das Auto war danach um einiges kürzer. Das Getriebe kam zum Glück nicht nach hinten, hat aber das Armaturenbrett nach oben verbogen. Ich bin glücklicherweise nicht schwer verletzt worden, hätte aber mit meinen blauen Augen, den verschwollenen Backen und den schwarzen Nähten im Gesicht locker in einem Gruselfilm auftreten können. Das war übrigens bis heute mein erster und einziger Unfall.
Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
  • Multimedia

    Markenseiten

    Alles über Triumph

    Aus dem Zeitschriftenarchiv

    Suche nach ähnlichem Inhalt

    Inserate

    Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

    Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
    Triumph / GB Spitfire 4 (Mk I) (1962-1964)
    Cabriolet, 63 PS, 1147 cm3
    Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
    Triumph / GB Spitfire Mk II (1964-1967)
    Cabriolet, 67 PS, 1147 cm3
    Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
    Triumph / GB Spitfire Mk III (1967-1970)
    Cabriolet, 75 PS, 1296 cm3
    Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
    Triumph / GB Spitfire 1500 (1974-1980)
    Cabriolet, 69 PS, 1493 cm3
    Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
    Triumph / GB Spitfire Mk IV (1970-1974)
    Cabriolet, 64 PS, 1296 cm3
    AXA2020/2021
    AXA2020/2021