Bentley Continental T und R Le Mans – schnelle und sehr exklusive Schwergewichte
Zusammenfassung
Wem ein fast DM 500'000 oder CHF 400'000 teurer Bentley Continental R zu volkstümlich war, dem konnte geholfen werden. In kleinsten Stückzahlen entstanden Varianten, die sich in technischen Details, in der Ausstattung und sogar im Radstand und den Aussenabmessungen unterschieden. Zwei besonders raren Continental-Varianten ist dieser Artikel gewidmet, illustriert mit vielen Bildern und dokumentiert in der damaligen Automobilliteratur.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Die Überraschung von Genf
- Kürzer und breiter
- Mehr geht immer
- Rückkehr nach Le Mans
- Sportlich angehauchter Luxus
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ettore Bugatti soll ja bekanntlich die schweren Bentley Vorkriegs-Sportwagen, die ihm in Le Mans das Leben schwer machten, als die schnellsten Lastwagen der Welt beschrieben haben. Und schwer waren Bentley-Fahrzeuge eigentlich immer, in den Neunzigerjahren aber spielten die Coupés von Bentley gewichtsmässig noch stärker eine Aussenseiterrolle als je zuvor. 1991 stand, zur Überraschung vieler Besucher, in Genf zum zweiten Mal nach 1952 ein komplett neuer Bentley Continental R. Das von John Heffernan und Ken Greenley gestaltete Coupé kam sofort gut an und es wirkte trotz eindrücklicher Dimensionen (534.2 x 187 x 146,2 cm) elegant und überhaupt nicht monumental. Sogar der Luftwiderstand hielt sich mit cW 0,385 in Grenzen, ein Leichtgewicht war der mit einem 6,75 Liter grossen V8-Turbo-Motor angetriebene Wagen mit 2,4 Tonnen allerdings nicht. Damit man standesgemäss vorwärts kam, was man für DM 462'387 oder CHF 376'850 ja auch erwarten konnte, sorgten rund 320 PS für Vortrieb.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel


































































































































_RM.jpg)













































Kommentare