Porsche 917, 12 Zylinder, 520 PS, 350 km/h
Zusammenfassung
Der Porsche 917 löste den zwar schnellen, aber nicht zuverlässigen 908 ab. Mit mehr Zylindern, mehr Hubraum und besserer Aerodynamik sollte er er schaffen, Le Mans zu gewinnen, ohne ständig an der Leistungsgrenze zu fahren. Zumindest behauptet dies ein Bericht von Hobby aus dem Jahre 1969.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Vom Carrera 6 zum Porsche 917
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Grosse Sprünge macht der Porsche 908. Aber letztlich steckt doch der Wurm in diesem Typ. In Le Mans brachen Lichtmaschinenhalterungen, in Daytona Zahnräder, in Sebring die Rahmen. Hoffen wir, dass dem neuen Super-Renner Porsche 917 der Teufel im Detail erspart bleibt. Enzo Ferrari lebt mit und von der Präsenz seiner Fahrzeuge auf den Rennpisten der Welt: Wer würde 50000 Mark und mehr für einen Ferrari anlegen ohne das Prestige, das der Rennsport diesem Markennamen gibt. Porsche dagegen brauchte eigentlich solchen Einsatz nicht, weil die Zuffenhausener mehr können als "nur" Autos bauen, die den Namen Porsche tragen. Der Commendatore aus Modena, in der letzten Zeit nicht gerade vom Glück auf den Rennpisten verfolgt, fürchtete schon längst, dass ein Konkurrent aus Europa kommen würde mit einem Auto, das das Limit in der Sportwagenklasse 4 nützt und mit einem Fünflitermotor bei den Langstreckenrennen die europäische Dreiliter-Konkurrenz einfach deklassiert.
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