Wie der Grosse Gatsby im Rolls-Royce Phantom I
Zusammenfassung
Zwischen 1926 bis 1931 baute die englische Firma Rolls-Royce den Phantom I, einen Wagen der Luxusklasse mit Reihen-Sechszylindermotor. Konzeptionell war der Phantom mit dem Vorgänger Silver Ghost eng verwandt und er übernahm auch dessen Tugenden - Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Hergestellt wurde der Phantom I in England und in den USA, die Karosserien stammten u.a. von Park Ward, Mulliner, Hooper und Brewster. Dieser Bericht portraitiert einen Rolls-Royce Phantom I Ascot Tourer aus dem Jahr 1930, der einst in Amerika gebaut wurde, und schildert die Entstehungs- und Lebensgeschichte des Wagens.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Von Anfang an auf Qualität gesetzt
- Vom Silver Ghost zum New Phantom
- Vom Phantom I zur Phantom-Dynastie
- Die amerikanischen Rolls-Royce
- Für die Ewigkeit gebaut?
- Aufwändig restauriert
- Platz da
- Entspannt zu fahren
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wer richtig reich war in den Zwanzigerjahren, der kaufte sich einen Rolls-Royce, so dachte wohl zumindest Jay Gatsby, besser bekannt als der Grosse Gatsby aus Scott Fitzgeralds Buch “The Great Gatsby”. Jay Gatsby fährt in der Novelle einen Rolls-Royce, allerdings wird der Wagen gerade zweimal am Rande erwähnt. Im Film mit Robert Redford wird der Rolls-Royce dann als (gelber) Phantom I von 1929 interpretiert, obschon natürlich zur Zeit, in der das Buch gespielt hat, nämlich 1922, nur ein Silver Ghost in Frage gekommen wäre, denn den “New Phantom” gab es erst ab 1925. Allerdings hätten wohl die wenigsten Kinobesucher den Unterschied bemerkt, denn der Phantom I, wie er rückwirkend beim Erscheinen des Phantom II im Jahr 1929 genannt wurde, war eine konservative Fortsetzung der Silver-Ghost-Baureihe. Dass Leonardo di Caprio in der Filmversion von 2013 übrigens einen Duesenberg fährt, soll hier nicht weiter diskutiert werden.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel

Dieser adelige Gentleman hat die Marke vorallem in seinen adeligen, reichen Kreisen bekannt gemacht.
Disee Verbindung mit dem Mechaniker ROYCE war 1904 ein Glücksfall. Leider ist der Sports-Mann Rolls bereits 1910 mit 33 Jahren im Flugzeug über Südengland tödlich abgestürzt.
Der rettende Manager Claude G. Johnson wird daher mit recht als "der" Bindestrich im Namen ROLLS - ROYCE bezeichnet.
Durch die Erkrankung von Sir Royce, welcher nun mehrheitlich in Südfrankreich weilte, war er der Chef vor Ort im Werk Manchester / Crewe & Derby.
André Burri, Bern, RREC Mitglied

Jonas Trachsel





























































































































































































_RM.jpg)













































Kommentare