Triumph Dolomite Sprint – Sportlicher Viertürer mit 16 Ventilen
Zusammenfassung
Vor 50 Jahren wurde anfangs 1972 der Triumph Dolomite vorgestellt; ein Jahr darauf folgte die Version Sprint – zu jener Zeit der einzige in grosser Serie gebaute Viertürer mit 16-Ventil-Vierzylindermotor. Mit 128 PS und Hinterradantrieb sorgte er für grossen Fahrspass. Besonders die Schweizer liebten den sportlichen Briten, und dies mit gutem Grund. Dieser Fahrbericht schildert die Geschichte des Dolomite Sprint und zeigt ihn auf aktuellem und historischem Bildmaterial sowie in der Verkaufsliteratur von damals.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Komplexer Stammbaum
- Strategische Motorenentwicklung
- Schottische Sparsamkeit
- Export in die Schweiz
- Aufs Angenehmste überrascht
- Der Dolomite im Rennsport
- Ein Rennwagen im Alltag
- Minimale Modellpflege über sieben Jahre
- Unzuverlässig?
- Noch immer ein Fahrfreude-Garant
Geschätzte Lesedauer: 11min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Schon 1912, vor inzwischen 110 Jahren also, versah ein junger Schweizer Konstrukteur namens Ernest Henry (1885 bis 1950) einen Peugeot-3-Liter-Vierzylindermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen und 16 Ventilen. In der Grossserie kamen 16 Ventile auf vier Zylindern allerdings erst in den Siebzigerjahren an und es war die Firma Triumph, die dem 16-Ventiler zum Durchbruch verhalf. Eingebaut wurde er in der Limousine Dolomite Sprint. Den Hersteller Triumph kennt man heutzutage natürlich vor allem wegen der vielen Sportwagen-Modelle, die vor allem in den Fünfziger- bis Siebzigerjahren bei Jungen und Junggebliebenen beliebt waren und heute noch immer zu den begehrten Klassikern gehören. Doch Triumph baute auch immer Limousinen, sogar schon vor dem Krieg. Nach dem Krieg waren es Modelle wie der Triumph Herald oder der Viertürer 2000, die für gute Verkaufszahlen sorgten.
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Bilder zu diesem Artikel

Ja - man hätte ihn damals neu kaufen, mit Dinol versiegeln und regelmäßig warten sollen. Dann gäbe es von den Wenigen noch einen mehr. Und ja - für 5 Personen wird es eng. Hat uns vor 40 Jahren bei Fahrten mit Ente oder Käfer nach Jugoslawien nicht gestört. Vorne ist - wie auch in der Alfa Romeo Berlina - im Dolomite genügend Platz. Nur sitzen - wie in manchen Neufahrzeugen ab Mittelklasse - Fahrer und Beifahrer nicht in verschiedenen Zugabteilen.
























































































































































































































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