DAF 750 ‘Daffodil’ - Hebammenauto für alle Topografien
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Zusammenfassung
Als die niederländische Firma DAF 1958 ihren Kleinwagen vorstellte, waren die Fachleute skeptisch. Zu ungewöhnlich das technische Konzept, zu unerfahren der Hersteller. Doch vor allem die komfortorientierten Autokäufer konnten dem DAF 600 viel abgewinnen und mit dem Nachfolger DAF 750 wurden auch Leistung und Komfortansprüche der Mitteleuropäer erfüllt und der kleine Wagen konnte seinen Siegeszug auch in unseren Breitengraden fortsetzen. Dieser Fahrzeugbericht portraitiert einen umfangreich restaurierten DAF 750 Daffodil und erzählt dessen Geschichte umfangreich und unter Beizug von Originaltestberichten.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Aus dem flachen Land der Tulpen
- Mit stufenlosem Getriebe und ohne Differential
- Ungewöhnliche Reife
- Der Wagen für die Hebamme
- Stärker und schneller
- Im Härtetest
- Skeptische Fachleute
- Nun mit Kick-Down
- Stresstest im Schweizer Passstrassen-Dreieck
- Verbesserte Bremsen
- Kleine Mängel
- Kontinuierliche Verbesserung
- Fünf Jahre und viele Sprösslinge
- Unrestauriertes Exemplar in der Schweiz
- Concours-restauriertes Daffodil in den USA
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 18min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
In den frühen Sechzigerjahren galt das Schalten von Hand noch als sportlich und die Automatik war weitgehend amerikanischen Strassenkreuzern der Luxusklasse vorbehalten. Da passte der Kleinwagen von DAF wie die Faust aufs Auge, aber er erfreute sich trotzdem grosser Beliebtheit, denn kaum ein anderes Auto war einfacher zu fahren. Die Firma DAF geht auf den Unternehmer und Tüftler Hub van Doorne zurück, der bereits in den Zwanzigerjahren des 20. Jahrhunderts in Eindhofen (Niederlande) damit begann, Geländer und Fahrradständer zu produzieren. Ab den Dreissigerjahren fokussierte man sich zuerst auf den LKW-Anhängerbau, bald kamen Zugfahrzeuge und ganze Lastwagen dazu.
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