Überall vorne - Porsche Spyder 550 (im historischen Fahrbericht)
Zusammenfassung
Mit dem Königswellen-Vierzylinder beschritt Porsche neue Wege im Motorbau und setzte die Basis für unzählige Motorsporterfolge. Die ersten Fahrversuche erfolgten im Geheimen, nur das veränderte Klangbild verriet den neuartigen Motor. Richard von Frankenberg durfte schon früh im Porsche 550 Spyder Platz nehmen und seine Vergleiche mit den damals üblichen Automobilen ist eindrücklich und instruktiv. Dieser Artikel gibt den Originalbericht aus dem Jahr 1954 wieder und zeigt den Porsche 550 Spyder auf vielen historischen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Geheimnisse unter der Motorhaube
- Erster Renneinsatz
- Vorstellung in Paris
- Vier Nockenwellen, Doppelzündung
- Hohe Drehzahlen
- Ein wildes Tier
- 'Spitze' über 230 km/h
- Hervorragende Straßenlase und Bremsen
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Beim Großen Preis von Deutschland 1953 waren gerade die Rennsportwagen der 1500er Klasse zum Training aufgerufen worden. An die Porsche-Boxen wurden die beiden Wagen geschoben, die im Rennen von Helm Glöckler und Hans Herrmann gefahren werden sollten — man kannte diese Wagen schon. Beim Eifelrennen, zwei Monate vorher, waren sie zum ersten Mal aufgetaucht; offene, sehr niedrige Zweisitzer ohne Verdeck ('Spyder' nennt man sie auch), mit einem normalen Porsche-Motor vom Typ 1500 Super, nur eben ein bißchen 'frisiert'. In Le Mans waren diese beiden Wagen gefahren – mit einem kleinen Coupé-Aufsatz zur Verringerung des Luftwiderstands – und hatten einen großartigen Doppelsieg errungen. Dann waren sie auf der Avus gewesen, ja, und jetzt fuhren sie programmgemäß den 3. Meisterschaftslauf auf dem Nürburgring...
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel



























































































































Kommentare