Grenz-Erfahrung – Porsche 917 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Kaum etwas ist so praxisfern wie ein Testbericht über einen reinrassigen Rennprototyp. Doch lässt sich nur so die Neugier all jener Normalsterblichen stillen, die wahrscheinlich niemals hinter dem Steuer sitzen werden. José Rosinski durfte 1970 den Porsche 917 des Gesipa-Teams auf der Südschleife des Nürburgring ausprobieren und stellte dabei fest: Die eigenen Fähigkeiten sind endlich, die des Porsche 917 nicht.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Technik
- Am Steuer
- Auf der Strecke
- Zusammenfassung
Geschätzte Lesedauer: 13min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Für die Rennen um die Markenweltmeisterschaft wurde 1967 der Hubraum bei Prototypen auf 3 Liter und bei Sportwagen auf 5 Liter begrenzt, allerdings mußten die Sportwagen in 25 Exemplaren hergestellt werden. Nur die Ford GT 40 und Lola-Chevrolets waren in dieser Kategorie homologiert, während Porsche und Ferrari die Prototypen weiter modifizierte, bei denen man sich von dem günstigeren Leistungsgewicht mehr erhoffte. Das Gleichgewicht zwischen Sportwagen und Prototypen bestand aber nur solange, bis einige Konstrukteure genügend Geld und Erfahrung hatten, um 25 Prototypen mit 5 Liter-Motoren zu bauen, die gemäß der Homologation dann Sportwagen wurden. Während die Italiener die Absurdität des neuen Reglements bejammerten, entwickelten die Stuttgarter aus dem Porsche-908-3-Liter den zukünftigen Sportwagen, der dann schon im März 1969 auf dem Genfer Salon der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
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Trotzdem ein guter Bericht, wenn man nicht mit den Erwartungen eine TEST,s dran geht.











































































































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