Ernst Fiala – Geburtshelfer für den VW Golf
Zusammenfassung
Ohne Professor Ernst Fiala hätte der VW Golf vermutlich nicht den Erfolg gehabt, der ihn zu einem der meistverkauften Autos gemacht hat. Überhaupt hätte sich die deutsche Autoindustrie womöglich anders entwickelt, denn Fiala war nicht nur bei Volkswagen, sondern auch bei Mercedes-Benz tätig. Mit seinem breiten Wissen und viel Erfahrung machte er die Autos sicherer und ebnete neuen Konzepten wie dem Audi quattro den Weg zum Erfolg. In diesem Interview erinnert sich Ernst Fiala an wichtige Lebensstationen und teilt seine Meinung zu früheren und heutigen Automobil-Entwicklungen mit.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Nachfolger für den Käfer gesucht
- Geburtshelfer für den Golf
- Von der Textilmaschine zum Verbrennungsmotor
- Arbeit am Flügeltürer
- Aktiv in der Sicherheits-Forschung
- Verfeinerungen brachten beim Golf den Erfolg
- K70, Polo, Passat, Jetta, Scirocco … und Audi quattro
- Unterschiedliche Meinungen beim Golf III
- Prof. Dr. Ernst Fiala über Robert Braunschweig
- Prof. Dr. Ernst Fiala über Enzo Ferrari
- Prof. Dr. Ernst Fiala über Giorgio Giugiaro
- Prof. Dr. Ernst Fiala über seine Zeit bei Mercedes
- Prof. Dr. Ernst Fiala und der Rost
- Prof. Dr. Ernst Fiala zu autonomem fahren und zur Zukunft des Autos
- Ernst Fiala und seine Autos
- Ernst Fiala und der Flügel
- Steckbrief Prof. Dr. Ernst Fiala
Geschätzte Lesedauer: 13min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der VW Käfer, in den Grundzügen noch vor dem 2. Weltkrieg konzipiert, war spätestens Ende der Sechzigerjahre in die Jahre gekommen. Das Volkswagen-Management hatte nicht gross neue Ideen, hielt an alten Konzepten fest. Der VW 1500 als Erweiterung der Modellpalette in die Mittelklasse brachte dem Konzern nicht den erwarteten Erfolg, das Modell „TL“ für „Touren-Limousine“ wurde in der Bevölkerung gar als „traurige Lösung“ verspottet. Die Verkaufszahlen des Nachfolgers 411 liessen zu wünschen übrig, das Auto wurde als „Nasenbär“ verulkt. Die Konkurrenz war gross – Volkswagen hatte Trends verschlafen, nicht zuletzt deshalb, weil Direktor Heinrich Nordhoff am Käfer-Konzept festhielt und auch sein Nachfolger Kurt Lotz nicht gerade von neuen Ideen strotzte.
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