Erstmals ging es in der Geschichte des „Kampf der Zwerge“ auf den altehrwürdigen Sachsenring. Im Rahmen der Sachsenring Classic, die ihr Hauptaugenmerk auf die Motorradgeschichte setzt, hatten die Zwerge die Möglichkeit sich zu präsentieren, ihre Boliden auf der „Nordschleife des Ostens“ rennen zu lassen und spannende Kämpfe zu zeigen.
Und dies taten sie auch. Die fahrerisch sehr anspruchsvolle Strecke in Hohenstein-Ernstthal zeigte sich von Ihrer interessantesten Seite. Durchwachsene Wetterverhältnisse machten es dem 46 Fahrzeug-starken Starterfeld relativ schwierig. Zumindest bei der Reifenwahl.
Maluch-Trophy als Gaststarter
Neben den altbekannten Teilnehmern aus der Meisterschaft freute man sich, auch Werner Liebers mit seinem Zastava aus der HAIGO begrüssen zu können.
Nicht zu vergessen aber auch die Gaststarter der polnischen Maluch-Trophy, die zahlreich von Polen gekommen waren, um wieder mal gemeinsam mit den Zwergen zu starten.
Nach einem trockenen Training eroberte Christoph Wilde auf Simca Rallye die Poleposition. Dicht gefolgt von Andreas Vielgut auf NSU und Michael Weissenborn auf einem Lada. Auf Trainingsplatz 4 kam mit Detlev „Faxe“ Wassong der erste Mini aus der British Car Trophy.
Somit wurden die ersten beiden Startreihen von vier verschieden Marken besetzt.
Lauf 1 mit Regenreifen
Beim Start zu Lauf 1 war die Strecke noch feucht, was die meisten Teilnehmer dazu veranlasste auf Regenreifen zu starten. Christoph Wilde dominierte das Rennen an der Spitze, musste jedoch aufgrund technischer Schwierigkeiten die Spitze räumen und kam letztendlich noch als 10. ins Ziel.
Durch viele Dreher und Ausrutscher ins Kiesbett und den damit verbundenen Code 60-Phasen kam immer wieder Spannung bei den Neustarts auf.
Gewinner wurde Hans Joachim Thomas auf NSU TT vor Herbert Wein jr. und Detlev Wassong beide auf Mini. Auf Platz 4 und 5 folgten 2 weitere Minis, bevor auf Platz 6 der einzige Lada im Starterfeld ins Ziel kam.
Zu erwähnen ist noch der auf Gesamtrang 7 gewertete Werner Liebers. Auf seinem Zastava, den er bereits seit 1984 einsetzt, ist der mittlerweile 73-jährige noch schneller als manch einer der jüngeren Fahrer.
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Der 2. Lauf war ebenso spannend
Der 2. Lauf ging nicht minder spannend von statten. Andreas Vielgut startete mit dem NSU auf Slicks von der Pole aus, musste jedoch die regenbereiften Minis von Wein jr. und Wein Sr. auf regennasser Strecke erst einmal ziehen lassen.
Der Polesitter vom Vortag, Christoph Wilde auf Simca, startete von Platz 10 aus gut ins Rennen. Er zelebrierte eine sehenswerte Aufholjagd, die ihn bis an die Spitze brachte. Jedoch wurde das ganze nicht belohnt. Aufgrund neuerlicher technischer Probleme rollte der Simca aus. So konnte sich auf der abtrocknenden Strecke Andreas Vielgut auf NSU wieder in Führung bringen und den Sieg erringen. Komplettiert wurde das Podium vom Vater und Sohn Gespann Wein auf ihren Minis.
Das nächste Rennen der Kampf der Zwerge wird auf der Ardennenachterbahn in Spa-Francorchamps stattfinden.
Alle Berichte zum Kampf der Zwerge findet man wie immer im dafür vorgesehenen Themenkanal .

















































































































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