Die Briten sind ein besonderes Volk. Das merkt man bereits beim Schlangestehen. Einem Engländer würde es auch zu Fuss nicht in den Sinn kommen, die Sicherheitslinie (!) bei den Tunnels für die Unterquerung des Goodwood Circuit zu übertreten. Das wirkt so überzeugend, dass sich selbst Grand-Prix-Piloten wie Jean Alesi widerstandslos hinten anstellen.
Und die Engländer (und ihre Gäste) lassen sich auch fast ausnahmslos dazu motivieren, in alten Kleidern stilgerecht einen Oldtimer-Anlass zum automobilen Theaterstück zu machen. Und sie kommen auch in Scharen, wenn das Wetter durchzogen, will sagen regnerisch und kühl ist. Halt eben echt britisch.
Was Lord March jedes Jahr am Goodwood Revival organisiert, ist beste Unterhaltung für die Zuschauer. Und dies geht weit über den historischen Rennsport hinaus, denn die Reise in die Vergangenheit wird auch in den Boxen und rund um die Strecke fortgesetzt. Sie macht auch nicht vor der Verehrung von Kriegsveteranen halt, die im zweiten Weltkrieg mit wagemutigen Aktionen den Sieg der Allierten mitsicherten.
Eine Rennstrecke wie in den Fünfzigerjahren
Im Zentrum des Interesses stehen aber natürlich die Autos, denn die waren, zusammen mit Motorrädern auch schon in der Blütezeit des Goodwood Circuit in den Jahren 1948 bis 1964 die Attraktionen. Der 2,38 Meilen (3,83 Kilometer) lange Rundkurs ist praktisch unverändert geblieben und verströmt noch den Geist der Fünfziger- und Sechzigerjahre. Gebaut auf einer ehemaligen Militärbasis mit eigenem (Gras-) Flughafen, ist er die perfekte Basis für eine Zeitreise in die Vergangenheit.
Jim Clark und Jackie Stewart halten ex-aequo den Rundenrekord mit einer Minute und 20,4 Sekunden, dies entspricht einem Schnitt von 163,4 km/h und zeigt den Charakter des schnellen Rundkurses, der kaum richtig enge Kurven kennt und die Fahrzeuge heute durch eine Schikane bei Start und Ziel etwas einbremst.
Viele der Gebäude und Tribünen sind noch fast in ihrem Urzustand und nur die dezenten Displays der Sponsoren erinnern daran, dass wir uns im Jahr 2013 befinden.
Hautnah am Geschehen
Einer der Gründe für den Erfolg des Goodwood Revivals sind sicher die Anstrengungen, die der Veranstalter unternimmt, um das Geschehen so nahe wie möglich an die Zuschauer zu bringen. Ein gut gemachtes Programm, ein Renn-Radio, das man ans Ohr hängen kann, riesige Bildschirme und kompetente Streckensprecher, sowie Live-Übermittungen via YouTube, Twitter und die Goodwood-Online-Plattform lassen eigentlich keine Wünsche offen.
Dass man als “gewöhnlicher” Besucher nicht an die Paddocks (Boxen) darf, ist zwar schmerzlich, rund um die Strecke ist man aber immer inmitten des Geschehens.
Ganz besonders privilegiert sind natürlich die Mitglieder bestimmter Automobil-Clubs, die ihren Wagen direkt an den Rundkurs parkieren konnten, dort ihren Picknick-Tisch auspackten und so bequem den vielen Rennen zuschauen durften.
Begeisterung für Tourenwagen
Ein besonderer Höhepunkt ist jedes Jahr das Tourenwagenrennen. Alternierend kommen unterschiedliche Jahrgänge zum Zug, dieses Jahr war die St. Mary’s Trophy für Tourenwagen der Jahre 1960 bis 1966 ausgeschrieben. Das Fahrzeugfeld war reichhaltig und vor allem technisch breit gefächert. Front- und Heckantrieb waren genauso am Start wie schmalbrüstige 1,2-Liter-Motoren und riesige Siebenliter-V8-Bigbanger.
Es war denn auch spannend zu sehen, wie die Mini Cooper beim Training auf der feuchten Piste relativ weit nach vorne fuhren und mit Oliver Gavin sogar die Poleposition holten. Dahinter folgten drei BMW 1800 TiSA, gefahren von Johnny Cecotto, Jackie Oliver und Steve Soper. Erst an fünfter Stelle fuhr Jochen Mass auf einem der drei Ford Galaxie 500 ein. Nicht ganz vorne mitmischen konnten die Lotus-Cortina, der Ford Anglia, der Renault R8 Gordini, ein Isuzu Bellett von 1965, ein Mercedes-Benz 300SE, ein Vauxhall VX 4/90 und ein Fiat-Abarth 1500S sowie mehrere Alfa Romeo, darunter der 1600 GTA von Frank Stippler.
Doch im ersten Rennen, das durch die Profifahrer bestritten wurde, sollte dann alles anders kommen. Stippler startete nämlich eine furiose Aufholjagd vom 15. Platz, die ihn in Runde 9 an die Spitze brachte. Doch der schnelle Alfa, dessen Motor für Goodwood hatte ersetzt werden müssen und im Training noch Einfahrkilometer leistete, hatte die Rechnung ohne Tom Kristensen gemacht, der seinen Ford Galaxie 500 kurz vor Schluss noch vor den Alfa setzte. Damit wurde er der vierte Führende in diesem spannenden Rennen, Jackie Oliver hatte im BMW die ersten Runden als Spitzenmann absolviert, Jochen Mass hatte ihn beerbt, bis der Schnellzug Stippler-Christensen an ihm vorbeizog.
Trotz dem Abrutschen auf den dritten Platz zeigte sich Mass begeistert: “Diese Galaxie 500 sind herrlich zu fahren, unglaublich gutmütig; man fährt fast zwangsweise immer quer, denn die Kraft ist kaum auf den Boden zu kriegen.”.
Am Sonntag beim zweiten Rennen setzen sich dann die Amateure (und meist Besitzer) an das Lenkrad der schnellen Tourenwagen. Bill Shepard auf Ford Galaxie 500 (vorher gefahren von Jochen Mass), Alex Furiani auf dem Alfa GTA (vorher Stippler) und Michael Steele auf Ford Galaxie 500 (vorher Tim Kristensen) hiessen dieses Mal die ersten Drei.
In der Addition hiessen die Sieger damit Stippler/Furiani auf Alfa Romeo 1600 GTA, vor Kristensen/Steele und Mass/Shephard jeweils auf Ford Galaxie 500. Es folgte Oliver/Clark auf BMW 1800 TiSA und Gavin/Swift auf Morris Mini Cooper S. Was für ein Spektakel!
Volles Risiko
Goodwood ist Rennsport für die Hartgesottenen, viele der antretenden Piloten sind wie beim Rennen um die St. Mary’s Trophy Profis. Da kümmert weder der Wert der Preziose noch die Fragilität des Materials. Es wird voll gefahren.
Beim Rennen um die Fordwater Trophy blieb Jochen Mass im edlen Mercedes Benz 300 SL wohl beinahe das Herz stehen, als sich direkt vor ihm der führende David Smithies im Austin-Healey-Sechszylinder drehte und ihn beinahe von der Strecke rammte. Mass konnte das Unheil verhindern und ging in Führung. Smithies aber kämpfte sich mit viel Herz und wohl noch mehr Kraft im Healey-Motor wieder an die Spitze, die er dann auch bis zum Schluss behielt.
Dahinter kämpfte Max Girardo auf dem wunderschönen Ferrari 250 GT Tour de France von 1958 Paul Malcolm im Morgan Plus Four nieder. In diesem Rennen wurde niemandem ein Platz geschenkt und auch das Material wurde aufs Äusserste beansprucht.
Jochen Mass meinte im Ziel, dass die Situation mit Smithies doch ein wenig haarig gewesen sei und bedankte sich für die hervorragende Vorbereitung des 300 SL, wie es im Übrigen auch alle anderen Pros taten. Zu seiner Ehrenrettung brummte er, dass man an der Mercedes-Hinterachse sicher noch etwas tun müsse, um mit dem überraschend starken Austin-Healey mithalten zu können.
Ein Heer von Ford GT 40
Aktuell wechseln Ford GT 40 zu Preisen von teilweise weit über einer Million Euro/CHF den Besitzer, ein Rennen ausschliesslich mit solchen Fahrzeugen zur Feier des 50. Geburtstags (des Projekts) tönt also fast wie ein Traum. Doch auch diese Idee konnte in Goodwood umgesetzt werden. 27 Ford GT 40 waren für das Rennen gemeldet, in Rahmendemonstrationsläufen fuhren noch einige weitere um den Kurs.
Alles in allem dürften also knapp über 30 GT 40 in Goodwood gewesen sein. Dass im Rennen auch absolute Raritäten wie der Prototyp von 1964, ein Mark IV von 1967 und die grossen Mark II mitfuhren, liess Kenner und Liebhaber dieses erfolgreichen Rennwagens das Wasser im Mund zusammenlaufen. Und die Geräuschkulisse war sowieso mehr als nur beeindruckend.
Das Rennen über 50 Minuten mit obligatorischem Fahrerwechsel bot denn auch Renn-Action vom Feinsten. Steve Soper konnte anfangs die Spitze übernehmen, wurde dann aber schon bald von Hart abgelöst, der seine Position aber in der Runde 7 an Emanuele Pirro (TESIE) verlor.
Ab der 18. Runde aber übernahmen Adrian Newey/Kenny Brack in ihrem offensichtlich hervorragend vorbereiteten GT 40 nach einem überlangen Boxenstopp von Emanuele Pirro die Spitze und gaben sie bis zum Schluss nicht mehr ab. Pirro meinte als Zweiter am Schluss, dass diese Autos herrlich zu fahren seien und dass der Boxenstopp wohl nicht ganz Le-Mans-Standard gewesen sei. “Es ist eine Ehre, einen derart berühmten Rennwagen hier zu fahren”, meinte Pirro und schien trotz dem verlorenen Sieg nicht unglücklich zu sein.
Interessant auch der Kommentar von Kenny Brack, der den GT 40 von Adrian Newey fuhr: " Der GT 40 ist nicht einfach zu fahren, denn er verfügt über einen Mittelmotor, viel Leistung und einen relativ hohen Schwerpunkt". Wer ihm am Freitag beim verregneten Training zusah, weiss wie sich diese Kombination von Eigenschaften auswirkte. Schlingernd wie eine Klapperschlange raste der schnelle Sportwagen die Gerade entlang (man beachte auch das Onboard-Video unter "Multimedia"), Kenny holte jedenfalls das Letzte aus dem Wagen heraus.
Erstmals ein Aston Martin
Geradezu dramatisch spitzte sich das GT-Rennen mit dem Titel “Royal Automobile Club TT Celebration” zu. Im Training hatten die beiden AC Cobras von Bryant/Bryant und Caron/Minassian noch vor dem Lister-Jaguar Coupé von Harris/Reid und dem Ferrari 250 GTO/64 von Alesi/Newall noch geführt, doch das einstündige Rennen kannte seine eigenen Regeln.
Jean Alesi wurde (aus seiner Sicht zu Unrecht) für einen Frühstart gemassregelt und fuhr zu Beginn aber an der Spitze, die anfänglich von Hart/Colonel auf der AC Cobra gehalten wurde, mit. Die Cobra wurde dann in Runde 15 vom schnellen Lister-Jaguar Coupé überholt, doch um die Mitte des Rennen begann Regen einzusetzen und immer stärker zu werden, was zu einigen haarigen Situationen führte, zumal der heftige Wind zweimal die Schikane umriss, was den Einsatz des Safety Cars auslöste. Tom Kristensen ging im Jaguar E-Type die Strasse im hinteren Teil aus, was ebenfalls gelbe Flaggen und ein Abschleppmanöver auslöste.
Inzwischen hatte sich die Paarung Wolfgang Friedricks/David Clark mehr oder wenig unauffällig vom 23. Platz (Runde 14 nach dem Boxenstopp) bis an die Spitze hervor gearbeitet und gewann das Rennen mit einem Vorsprung von fast 14 Sekunden auf dem Aston Martin Project 212 von 1961.
Dieser Sieg kam einer kleinen Sensation gleich, hatte doch niemand mit diesem Erfolg des Astons gerechnet. Platz 2 ging an Chris Harris/Anthony Reid auf Lister-Jaguar Coupé, Dritte wurden Grahame Bryant/Oliver Bryant iin der AC Cobra. Die Ferrari GTO, SWB und LM fuhren auf den Rängen 9, 10, 11, 13, 15, 23 und 24 ein, es war nicht ihr Tag gewesen. Hüni/Vögele kamen mit dem 330 GTO gar nur 24 Runden weit und wurden genauso wenig klassiert wie Rauno Aaltonen, Emanuele Pirro und Rob Huff, respektive deren Compagnons.
Die Show neben dem Rennen
Zwischen und um die Rennen wurde dem wie immer begeisterten und geduldigen Publikum einiges geboten. So wurde etwa die Tour de France gefeiert, nicht das Autorennen, nein das Fahrradrennen. Vierzig Jahre alte Velos und solche gar noch älteren Jahrgangs radelten um den Kurs, begleitet mit authentischen Support-Fahrzeugen.
Am Himmel zogen Spitfire Bomber und andere Flugzeuge ihre Kreise und an den vielen Ständen konnte man sich mit allem eindecken, was man für einen zukünftigen Goodwood-Besuch oder für seinen eigenen Oldtimer benötigte.
Sehenswert waren sich auch die Earl's Court Motorshow auf dem Festgelände und der liebevoll zusammengestellte Rummelplatz, die sogar eine "Wand des Todes" mit waghalsigen Stuntmen bereithielt. Für kaufkräftige und investitionsfreudige Leute bot zudem Bonhams ein interessierantes Portfolio von Sport- und Rennfahrzeugen an einer Versteigerung feil.
Wer sich nicht nur für Automobile, sondern auch für Motorräder erwärmen konnte, dem bot das Rennen um die Barry Sheene Memorial Trophy nicht nur Spannung, sondern auch den akkustischen Genuss der dreizylindrigen MV Augusta sowie ein Start nach Le-Mans-Muster mit Mechanikern, die die fahrbereite Maschine für die herbeieilenden Fahrer bereit hielten.
Auch die Parkplätze um das Renngelände hätten anderswo gut und gerne als mobiles Museum herhalten können, nur der wegen des Regens entstehende Dreck trübte die Freude und gab den Besitzern hinterher wohl einiges zu putzen.
In Gedanken an Jim Clark
Jedes Jahr wird in Goodwood einer besonderen Persönlichkeit gedacht. 2013 war es Jim Clark, den man ehrte. Clark, geboren vor 75 Jahren, hatte eine besondere Beziehung zu Goodwood, fuhr er doch nicht nur den immer noch gültigen Rundenrekord, sondern auch mehrere Rennen auf dem viereck-ähnlichen Kurs.
Mehrere Rennfahrerlegenden äusserten sich zu seinen Leistungen und es war Jackie Stewart, der meinte, dass Clark vermutlich der beste und vielseitigste Rennfahrer seiner Zeit gewesen sei. Clark siegte nicht nur in Formel-1-Rennen, sondern ging auch als Erster bei den 500 Meilen von Indianapolis auf das Treppchen. Auch Sportwagen-Rennen und andere Klassen bestritt er erfolgreich und seine Karriere hätte sich noch einige Jahre länger gedauert, wäre er nicht 1968 in Hockenheim mit seinem Formel-2-Wagen tödlich verunfallt, 32 Jahre alt.
In Goodwood wurden viele Autos gezeigt, die er während seiner Rennsportkarriere fuhr, angefangen beim Zweitakt-DKW, den er von einem Freund für erste Renneinsätze auslieh, über einen Porsche 356, mit dem er auf die Rennstrecke ging. Natürlich waren auch eine ganze Reihe von Lotus-Rennwagen mit von der Partie, so fuhr etwa Jackie Stewart einen Lotus-Ford 48 von 1967 um den Goodwood Circuit. Besonders beeindruckend war sicher auch der Lotus 56 STP Special von 1968 mit Gasturbine, den Clark zwar im Rennen von Indianapolis nicht mehr fahren konnte, aber in Tests erprobt hatte. Das besondere Äussere mit seiner keilförmigen Silhouette und die wegen der Turbine nötige Instrumentierung unterscheiden den im Renneinsatz nicht erfolgreichen Monoposto massgeblich von seinen Geschwistern.
Raritäten auf und neben der Strecke
Wie jedes Jahr konnte der Automobil-Historiker auch 2013 wieder Fahrzeuge entdecken, die er vermutlich vorher noch kaum gesichtet hatte. So fuhr beim Chichester-Rennen der Formel Junior ein North Star Ford aus dem Jahre 1960 mit, ein Einzelstück aus England.
In der St. Mary’s Trophy stand ein in geringen Stückzahlen nach Europa importierter Isuzu Bellett aus dem Jahr 1965 am Start. In der Fordwater Trophy glänzte ein wunderschöner Rochdale GT mit Coventry-Climax-Motor von 1958, bis ihn ein Reifenschaden aus dem Rennen warf. Auch einen Jensen 541R sieht man nur selten auf einer Rundstrecke. Im Rennen um die Richmond Trophy erfreute ein Maserati 250F in ungewöhnlicher südamerikanischer Bemalung die Zuschauer und in der Glover Trophy liess ein Ferrari 1512 von 1964 sein Crescendo ertönen.
Die Aufzählung könnte noch über lange Strecken fortgesetzt werden. Doch nicht nur auf der Rennpiste, sondern auch als Ausstellungsobjekte darum herum, zeigten sich viele Raritäten wie etwa der Vauxhall VRX von 1966, der damals als Konzeptfahrzeug auf dem Genfer Automobilsalon debütierte. Nur eines der damals drei gebauten Vorzeigeautomobile hat überlebt und erfreute nun in grell-oranger Lackierung die Goodwood-Besucher. Oder zumindest jene, die den Wagen überhaupt beachtet hatten.
Weitere Ergebnisse
Das Rennen um die Sussex Trophy gewann Julian Majzub auf dem Sadler-Chevrolet Mk2 vor Anthony Reid auf Jaguar D-Type und Emanuele Pirro auf einem Lister-Jaguar Knobbly.
Der erste Platz und damit die Richmond Trophy ging an Gary Pearson im BRM Type 25, nachdem Julian Bronson im führenden Scarab-Offenhauser mit einem Konkurrenten ein Missgeschick passierte. Zweiter wurde schliesslich Tony Wood auf einem Maserati 250F, Dritter Roger Wills auf Lotus-Climax 16.
Im Wettkampf um den Madgwick Cup ging Tony Wood auf einem Lister-Bristol als Sieger hervor, gefolgt von Gareth Burnett auf einem Alta Two Seater Sports und Ron Gammons auf einem Lotus-MG MkIX.
Die Gordon Trophy ging an Pole-Mann Miles Griffiths auf einem Cooper-Climax T51. Zweiter wurde Rod Jolley auf einem Cooper-Climax T45/51, Dritter Jonathan Hughes auf einem Cooper-Climax T53 'lowline". Der erste Nicht-Climax-Fahrer lief auf Rang 8 ein, es war Denis Welch auf einem Lotus-Alfa Romeo 18.
Der Trainingsschnellste Mark Gillies konnte sich seiner Position im Rennen um die Goodwood Trophy nicht lange erfreuen, er fiel bereits in Runde 7 aus. Es gewann David Morris auf einem ERA B-Type R11B vor Paddings Dowling auf ERA B-Type R10B und dem überraschend schnellen Calum Lockie auf einem Maserati 6CM. Den ERAs war in diesem Feld kaum beizukommen, entsprechend mussten Maserati-, Talbot-Lago-, Alfa-Romeo- und Frazer-Fahrer denn auch mit Ehrenplätzen vorliebnehmen.
Die Glover Trophy für 1,5-Liter-Formel-1- und 1-Liter-Formel-2-Monoposti trug Andy Middlehurst im Lotus-Climax 25 nach Hause, dahinter ordneten sich Rob Hall auf einem Lotus-Climax 21 und Nick Fennell auf einem weiteren Lotus-Climax 25 ein.
Bei der Freddie March Memorial Trophy fuhren drei Jaguar C-Type vorne weg, Sieger wurden Young/Buncombe vor Hancock/Ziegler und Cussons/Blakeney-Edwards.
Bei den Formel-Junior-Einsitzern schliesslich entschied das Trainingsklassement auch über das Rennergebnis um den Chichester Cup. In der gleichen Reihenfolge wie beim Qualifikationstraining fuhren Chris Drake auf einem Elva-Ford 300, Andrew Wilkinson auf einem Lynx-Ford Mk3 und Johne Delane auf einen Lotus-Ford 18 auch im Ziel ein.




































































































































































































































































































































































































































































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