Volkswagen SP2 – Sport do Brazil
Zusammenfassung
Wer bei Volkswagen und Samba bloß an den Bulli denkt, kann sich wohl nicht an das hübsche Coupé-Kind aus der deutsch-brasilianischen VW-Ehe erinnern. Offiziell wurden diese günstigen Sportwagen in Europa nie angeboten, einige haben es aber doch über den Atlantik geschafft. Dieser Bericht zeigt einen der wenigen hierzulande herumkurvenden VW SP2 und erzählt seine Geschichte.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Projekt aus Leidenschaft
- Deutscher Konkurrent im eigenen Hause
- Unterstützung durch Karmann
- Keine Porsche-Leistungsbeihilfe
- Fein und adrett
- Am Lenkrad
- Und das meinten die anderen
- Schade
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Na hören Sie mal, wo gibt’s denn sowas: Im Mutterland rappeln kreuzbrave VW vom Band, und plötzlich kommt einer aus Brasilien und zeigt den einheimischen Herren, was man denn so alles aus einem Käfer zaubern kann. Rudolf Leiding erläutert aus der Distanz der Jahre, warum der SP2 nie nach Europa gekommen ist. Der gelernte Kfz-Mechaniker übernimmt 1968 den Chefsessel bei Volkswagen do Brasil und wird die Produktion innerhalb von drei Jahren um 50 Prozent steigern. Sein Lieblings-Vorhaben freilich, das ist seiner großen Liebe gewidmet. Das „Projekt X“ startet Leiding 1970: Ein kostengünstiger Sportwagen soll dem “Puma” die Krallen stutzen – diese brasilianische Raubkatze fährt seit 1967 mit einer hübschen Gfk-Karosserie auf einer Großserien-Bodengruppe von VW.
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