VW Typ 2 T1 - Bulli - vielseitiges Nutzfahrzeug im Höhenflug
Zusammenfassung
Hätten die Volkswagen-Leute im Jahr 1947 geahnt, welch einen Knüller ihnen ihr holländischer Importeur Ben Pon zu bauen vorschlug, sie hätten sich wohl noch etwas mehr beeilt bei der Entwicklung des VW Transporters. Doch bereits 1950 konnte man ihn kaufen und er wurde zu einem Erfolgsmodell, ohne das vielleicht sogar das deutsche Wirtschaftswunder anders ausgesehen hätte. Und spätestens Ende der Sechzigerjahre wurde der VW Typ 2 T1 zum Kultmodell, das es heute als einziges Nutzfahrzeug regelmässig an die grössten Oldtimerversteigerungen schafft. Dieser Fahrbericht erzählt die Geschichte des ersten “Bulli” und zeigt ihn auf vielen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Von der Skizze auf die Strasse
- Windkanalerprobt
- (Fast) ein Personenwagen
- Begrenzt langstreckentauglich
- Modellvielfalt
- Evolution
- Erfolgsmodell
- Hinter dem Lenkrad
- Auf Eins folgt Zwei
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 12min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Es brauchte schon einen Holländer, um den Bulli ins Leben zu rufen. Und Bulli durfte der VW Transporter anfänglich auch noch nicht heissen. Im Jahr 1947 entstanden die ersten Zeichnungen. Am 8. August1947 wurde Ben Pon Volkswagen-Importeur für die Niederlande. Im ersten Jahr importierte er etwa 50 VW Käfer. Aber er war überzeugt, dass neben dem Personenwagen von Volkswagen auch noch eine Nachfrage für ein leichtes Nutzfahrzeug bestünde. Im Werk in Wolfsburg sah er einen Plateauwagen, den man dort aus Käferteilen als Hilfsmittel am Fliessband gezimmert hatte. Einen Frontlader konnte er sich aber für niederländische Handwerker nicht vorstellen und so zeichnete er eine Kastenwagen mit grossem Transportvolumen und Käferchassis und legte dieses den britischen Direktoren im Nachkriegs-VW-Werk vor.
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