Peugeot 504 V6 Coupé – stilvoller Grand Tourisme aus Frankreich
Zusammenfassung
Das 504 Coupé von Peugeot wurde am Genfer Autosalon im Frühling 1969 vorgestellt und erhielt in seiner vierzehnjährigen Bauzeit nur leichte optische Veränderungen. Erst 1984 war Schluss, nach rund 26'000 Exemplaren. Nur die rund 8000 Mal gebaute Cabriovariante ist noch seltener als das Coupé. Für viele Liebhaber gehören die beiden von Pininfarina gezeichneten Sportler zu den schönsten Peugeot der gesamten Unternehmensgeschichte. Der V6-Motor, der in den Spitzenversionen verbaut wurde, machte Coupé und Cabriolet zum echten GT, wie dieser Bericht mit vielen Fotos darlegt.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Optisch wenig mit den Limousinen-Brüdern gemein
- Positives Echo in der Fachpresse
- Vier Plätze oder ein 2+2?
- Komfortabler Gran Tourismo
- Motorenvarianten
- Modellpflege
- Karosserien der Brüder
- Seltene Sichtung
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Das 504 Coupé wurde 1969 am Autosalon in Genf vorgestellt, bis 1984 nur rund 27'000 Mal gebaut, und ist heute ein gesuchter Klassiker, dessen zeitlose Form nichts von seinem Reiz verloren hat. Im Gegenteil, man sieht sich das 504 Coupé an, und denkt: Warum baut heute keiner mehr so schöne Autos? Die Coupé- und Cabriovarianten des 504 hatten eigene Karosserien, es wurde anders als bei einigen Mitbewerbern nicht einfach Front und Heck einer Limousine verwendet und die Form angepasst. Vielmehr beauftragte man Sergio Pininfarina damit, ein eigenständiges Blechkleid zu zeichnen. Dieser gab dem Coupé seine einzigartige, zeitlose Form mit dem hübschen Hüftknick. Mit Pininfarina verband Peugeot bereits eine lange Partnerschaft, und so wurden die Coupé- und Cabrioletkarosserien nicht nur im italienischen Grugliasco gezeichnet, sondern auch gleich dort gebaut.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel

Aber wieso soll denn der "Vorgänger (404 Coupé) die Form der Limousine" gehabt haben, so wie Sie eingangs schreiben? Das ist genauso ein eigener Pininfarina Entwurf gewesen und ein ebenfalls sehr schönes Coupé bzw. Cabriolet. Was dem 504 Coupé völlig unverständlicherweise fehlt, auch nicht per Aufpreis zu bekommen, sind die hinteren Ausstellfenster, die sehr viel gebracht hätten an Entlüftung im Sommer. Und auch kein SD war zu bestellen, so wurde es leider ein Schwitzkasten! Ein Coupé könnte herrlich luftig sein, man muß nicht zwingend ein Cabriolet dafür haben, aber beim 504 leider schon. Auch das Plastikambiente des Armaturenbretts bedarf doch angesichts des Neupreises einiger Kritik. Und man muß viel deutlicher als im Artikel hier den Unterschied beim V6 zwischen der alten, fürchterlich viel verbrauchenden Vergaserversion und der neueren Einspritzvariante herausstellen. Das Laufverhalten war erheblich feiner, der Verbrauch deutlich niedriger und die Leistung merklich besser, mehr als es die 8 PS Differenz aussagen. Als V6 "Ti" ist das Coupé das beste Auto dieser Serie, nicht der profane 4-Zylinder. Daß man nicht die häßliche letzte Version ab Modell ´80 haben will, das versteht sich von selbst. Da ist leider ganz viel Eleganz auf der Strecke geblieben!
Daß das viel sportlichere und kleinere FIAT 124 Sport Coupé ein Konkurrent sein soll, es war ja auch sehr viel billiger, das erscheint mir unlogisch. Das Lancia Flavia Coupé (eigentlich ´69 schon Coupé 2000, ohne "Flavia") paßt da besser zum Vergleich. Oder ab 1973 das neue, aber auch kleinere Lancia Beta Coupé. Oder das noch größere und schwerere, aber dadurch eben auch nicht schnellere FIAT 130 Coupé.
Mein Auto wäre von diesen allen ein 504 V6 Ti Bj.77-79, mit SSD und Ausstellfenstern hinten....



Bei V 6 und Peugeot (oder Renault oder Volvo) werde ich natürlich immer hellhörig - ist ja i.d.R. der PRV bei diesen Baujahren.
Nun - ich fahre einen Volvo 764 MJ 87 mit genau diesem Motor. Heißt bei Volvo B280F, ist aber eben der PRV. Wenn ich mir die hier gezeigten Bilder des Motorraumes ansehe wäre ich nie auf die Idee gekommen dass es sich hier um die gleichen Motoren handelt, schaut komplett anders aus. Faszinierend.























































































































Kommentare