Opel GT 2 – Türkeil
Zusammenfassung
Als wäre seine futuristische Form nicht schon aufsehenerregend genug, verblüffte der Opel GT 2 Ende 1975 vor allem durch seine Türen – denn sie klappten weder zur Seite noch nach vorne oder nach oben. Von vielen als Nachfolger des Opel GT ersehnt, blieb der gelbe Keil jedoch ein einmaliger Versuchsträger.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Windleitblech
- Schiebung
- So und nicht anders
Geschätzte Lesedauer: 4min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Noch vor der Präsentation auf der IAA 1975 zerstörte Opel die Hoffnungen all jener, die sehnsüchtig auf einen Nachfolger des zwei Jahre zuvor eingestellten GT warteten. Nach vier maschinengeschriebenen Seiten, auf denen die hohe Alltagstauglichkeit, das sichere Fahrverhalten und sogar die Wartungsfreundlichkeit erläutert wurden, endete die Pressemitteilung mit dem ernüchternden Satz: "Opel hat nicht die Absicht, den 'GT 2' in Produktion zu nehmen." Dabei wären zumindest die technischen Voraussetzungen erfüllt gewesen, denn der gelbe Coupékeil teilte sich seinen Unterbau mit der neuen Generation von Manta und Ascona, die Opel ebenfalls in Frankfurt vorstellte. Der Motor stammte standesgemäss natürlich aus dem Spitzenmodell: dem 105 PS starken Manta GT/E. Als einzige konstruktive Modifikation war er um 40 Zentimeter nach hinten gerückt worden, wodurch die Bugpartie deutlich niedriger gehalten werden konnte.
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