Maserati 5000 GT Allemano – der AMG One seiner Zeit
Zusammenfassung
Die Antriebstechnik aus einem Rennwagen in einen Strassensportwagen einbauen, dies wurde immer wieder versucht. Vor über 60 Jahren entstand in Modena der Maserati 5000 GT mit dem Motor aus dem 450 S. Lässt sich dieser frühe Supersportwagen mit dem modernen AMG One mit F1-Antriebsstrang vergleichen und was hat sich geändert? Dieser Artikel betrachtet die beiden Projekte und deren Ergebnisse in Wort und Bild.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Neun Monate für einen komplett neuen Supersportwagen
- 275 versus 34 Autos
- Verfeinerung
- Teuer, damals wie heute
- Eine von wenigen Gelegenheiten
- Vergleich der Unvergleichlichen
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Idee, Renntechnik im Strassenauto zu verkaufen, ist fast so alt wie das Automobil selber. Aber von Zeit zu Zeit flammt sie neu auf und jedes Mal stellen sich komplett andere Herausforderungen. Es war im November 1958, als der Schah von Persien (Mohammad Reza Pahlavi) mit der Idee an Maserati herantrat, den Motor aus dem Rennwagen 450 S mit dem Granturismo-Sportwagen 3500 GT zu kombinieren. Es müsse ein sehr besonderes Auto werden, forderte der Schah und zeigte sich bereit, das Projekt zu finanzieren. Nun war Maserati zu jener Zeit nicht gerade auf Rosen gebettet, daher stiess die Idee auf offene Ohren, zumal der 450-S-Motor nach der Ende der Rennkarriere des Sportwagens nur mehr in der Ecke rumstand. Der Rest ist Geschichte und sie wurde auch schon in vielen Artikeln erwähnt, auch auf Zwischengas . Darum wollen wir der Thematik hier ein wenig einen anderen Spin geben.
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