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Bild (1/1): MG WA (karossiert im Stil von Reinbolt & Christé) (1939) - optisch fast nicht von Originalen des Stellmachers aus Basel auseinanderzuhalten (© Bonhams, 2020)
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  • MG WA – schnell, sicher und komfortabel

    Erstellt am 22. Februar 2020
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Bonhams 
    (19)
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    Die Marke MG ist und war vor allem für leichte und kompakte Sportwagen bekannt. Der vielleicht bekannteste Wagen vor den Massenmodellen MGA und MGB waren der TC und seine Nachfolger TD und TF, und diese stammten direkt von der Vorkriegs-Palette des Herstellers mit dem Oktogon als Markenemblem ab. Der MG TC hatte seinen grossen Auftritt im Film “Love Story” und war vor allem auch bei den Amerikaner sehr beliebt. Aber auch diesseits vom Atlantik war der MG TC für viele Besitzer der erste Sportwagen nach dem Krieg.

    MG WA (karossiert im Stil von Reinbolt & Christé) (1939) - MG-Zeichen und Kühlerfigur
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Erfolg im Rennsport

    In den Zwanziger- und Dreissigerjahren baute die Marke MG schnelle Autos, die es im Rennsport zu schlagen galt. Vor allem die Sechszylinder gehörten zu den Daueranwärtern auf Renn- und Klassensiege. In den kleinen Klassen tummelten sich leichtgewichtige Vierzylindermodelle, die vergleichsweise einfach zu warten waren.

    Nicht nur Rennfahrer erfreuten sich an den leichten agilen Sportwagen, sondern auch Alltagsautofahrer. MG-Sportwagen waren günstig und trotzdem schnell. Das Firmenleitmotiv hiess denn auch “Safety fast”.

    Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1923 hatte Cecil Kimber unzählige Typen und Modelle auf den Markt gebracht, aber 1934 wurde seine Firma von jener Marke übernommen, die ihm ursprünglich nicht nur einen Teil des Namens (“Morris Garage” für MG), sondern auch die technische Plattform geliefert hatte.

    In Richtung Massengeschäft

    Mit der Übernahme durch Morris stoppten die werksseitigen Renneinsätze, dafür wurden solide Sportwagen für den Privatmann gebaut, etwa die Modelle PA, PB oder TA. Sie kosteten wenig, boten vergleichsweise üppige PS-Zahlen und schafften teilweise über 120 km/h.

    MG SA 2 Litre (1938) - als Limousine, dynamisch gemalt
    © Archiv Automobil Revue

    MG wollte aber nicht nur für den reinen Sportfahrer Autos bauen, sondern auch für anspruchsvolle Autokäufer, die durchaus komfortorientiert waren. Bereits von den früheren kleinen Typen und auch von den Sechszylinder-Modellen der K-Serie und der L-Serie hatte es geschlossene Varianten gegeben, aber 1935 wurde ein neues MG-Modell auf der London Motor Show vorgestellt, dass es auch mit den Spitzenprodukten von SS (später Jaguar) und Bentley aufnehmen können sollte. Schlicht “2 Litre” genannt, wurde er später durch die Buchstabenkombination “SA” bekannt.

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    Der luxuriöse Two Litre (SA)

    Als Antrieb diente ein Reihensechszylinder von Wolseley, den man von 2062 cm3 auf 2288 cm3 (später 2322 cm3) vergrösserte. Stolze 78 PS bei 4200 Umdrehungen waren das Ergebnis. Als Maximaldrehzahl wurde 4800 Umdrehungen pro Minute angegeben.

    MG SA 2 Litre (1939) - als Limousine
    © Archiv Automobil Revue

    Der damalige Verkaufsprospekt schilderte seine Vorzüge in den schönsten Tönen:

    “Der «Zwei-Liter» hat alle Dauerhaftigkeit und bietet die Gewähr des aus langjähriger Zucht hervorgegangenen Spezialwagens. Es gab da nicht erst zu lernen, was ein Wagen unter gegebenen Umständen aus- hält, nachdem kaum eine Strapazierstrecke der Welt dem MG unbekannt geblieben ist.
    Sie mögen diese Maschine, wie mancher andere, wegen ihrer Linie kaufen, wegen ihrer Innenausstattung. Sie mögen den Wagen, was sicher eher zutrifft, wegen seiner Fahreigenschaften erstehen. So oder so besitzen Sie damit einen Vollblüter.
    Die Sechszylinder-Maschine entwickelt bedeutend mehr Kraft, als ihr Name ahnen läßt. In dieser Hinsicht ganz besonders machen sich die Rennerfahrungen geltend.
    Der Motor ist auf Gummi gelagert und ist so vom Chassis getrennt. Sorgfalt in der Ausführung und in der Abstimmung der einzelnen Teile aufeinander ergeben Geschmeidigkeit und völlige Freiheit von Schwingungen.
    Der Schmierung wurde viel Wert beigemessen. Die kleinsten Fremdkörper werden ausgeschieden durch den feinen Haarfilter. Zudem gelangt immer das frischeste Öl in den Kreislauf, indem die Entnahme durch einen Schwimmer im Carter geschieht.
    Die richtige Öltemperatur wird durch den großen Ölbehälter mit Kühlrippen gewährt, der ca. 13 Liter faßt. 
Auffallend ist der ruhige Gang des Motors, dessen Geräusch selbst bei schnellem Fahren nicht als störend empfunden wird.
    Da immer und überall auf lange Lebensdauer gesehen wird, ist im Wasserkreislauf ein Thermostat eingeschaltet, der für rasche Erwärmung des Motors sorgt und damit die Gefahr der vorzeitigen Kolbenabnützung verringert.”

    Kombiniert wurde der modifizierte Wolseley-Motor, dessen Kraft über ein Vierganggetriebe auf die Hinterachse übertragen wurde, mit einem neu konzipierten Fahrgestell, das aus zwei Magnesium-Stahl-Seitenträgern und Querverstrerbungen in Form massiver Rohre aufgebaut war. Für manchen Beobachter überraschend war das Chassis nicht nach der “Underslung”-Bauweise konstruiert, weil aus Sicht von MG dies nicht genug Komfort zugelassen hätte. Man wollte einen maximalen Federhub zulassen und passte halt das Chassis entsprechend an.

    MG SA 2 Litre (1939) - Fahrgestell
    © Archiv Automobil Revue

    Die Räder waren hinten und vorne an Starrachsen mit halbeliptischen Federn und hydraulischen Stossdämpfern aufgehängt. Gebremst wurde hydraulisch (Lockheed).

    Als Karosserie wurde anfänglich vom Werk nur eine viertürige Limousinenvariante angeboten, die bei 1,53 Metern Höhe 5,1 Meter lang und 1,69 Meter breit war. Als Gewicht wurden 1535 kg angegeben. Bald schon gab es als Alternative auch einen “Open Tourer “(Charlesworth) und ein “Drophead Coupé” (Salmsons & Sons).

    MG SA 2 Litre (1939) - als Open Tourer
    © Archiv Automobil Revue

    Um das Reifenwechseln leichter zu machen, verfügte der Wagen über ein eingebautes “Jackall”-System, mit dem der Wagen von innen hydraulisch aufgebockt werden konnte.

    Der Innenausbau des SA war luxuriös, Leder, eine Vielzahl an Instrumenten, ein Zweiklanghorn und einiges mehr gehörten zum Serienumfang.

    Soviel Luxus hatte seinen Preis, £ 389 kostete die Limousine, die anderen Varianten waren noch etwas teurer. Für £ 260 gab’s das Chassis ohne Aufbau.

    Wer sich den “Two Litre” in der Schweiz bestellte, bezahle für die Limousine CHF 15’000, das Fahrgestell alleine kostete CHF 10’400.

    Schweizer Karosserien

    Gerade in der Schweiz war es durchaus interessant, nur ein Chassis zu kaufen, denn wenn dieses von lokalen Stellmachern eingekleidet wurde, hatte man Import-Abgaben-Vorteile.

    MG SA 2 Litre (1938) - als Cabriolet von Reinbolt & Christé
    © Archiv Automobil Revue

    So konnte man sich bei Reinbolt & Christé in Basel eine schöne Cabriolet-Karosserie auf das SA-Fahrgestell setzen lassen und bezahlte dafür schliesslich rund CHF 17’000. Etwa zehn Kunden entschieden sich für diesen Weg und liessen sich ein ganz besonderes Automobil massschneidern.

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    Der WA mit mehr Hubraum und Komfort

    Im Sommer 1938 erschien der WA, der auf dem SA aufbaute, aber einen grösseren Motor mit nun 2561 cm3 aufwies. Seine Merkmale waren eine komplett ausbalancierte Kurbelwelle und eindrucksvolle 95,5 PS bei 4400 Umdrehungen.

    MG WA (karossiert im Stil von Reinbolt & Christé) (1939) - OHV-Bauweise beim Reihensechszylinder
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Auch das Fahrgestell hatte man weiter verbessert, so wuchs die Spur hinten um rund acht Zentimeter und gleichzeitig montierte man auch grössere Bremstrommeln.

    MG WA 2,6 Litre (1939) - als Limousine
    © Archiv Automobil Revue

    Wie schon beim Vorgänger gab es den WA mit drei Karosserien ab Werk oder als nacktes Fahrgestell. Die Preise für den WA lagen etwa 10 Prozent über jenen des Vorgängers.

    Bis 1939 wurden nur 389 WA-Exemplare aller Konfigurationen gebaut, zwei davon erhielten in der Schweiz eine Cabriolet-Karosserie von Reinbolt & Christé. Vom Vorgänger SA waren übrigens immerhin 2739 Wagen hergestellt worden.

    Ein Überlebender

    Chassis WA 0417 war eines der letzten WA-Exemplare, es verliess nämlich am 7. Februar 1939 die Fabrik und wurde dann nach Südafrika verschifft.

    MG WA (karossiert im Stil von Reinbolt & Christé) (1939) - deutlich grösser und breiter als andere MG-Vorkriegs-Sportwagen
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Erst viel später, um das Jahr 2000 herum, wurde der Wagen als Wrack und ohne Karosserie wiederentdeckt und dann in den Jahren 2008 bis 2014 komplett restauriert.

    MG WA (karossiert im Stil von Reinbolt & Christé) (1939) - elegante und über fünf Meter lange Cabriolet-Karosserie
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Da unklar war, welchen Aufbau WA 0417 einst hatte, entschied sich der Besitzer, eine Karosserie im Stile von Reinbolt & Christé schneidern zu lassen, die dem Wagen sehr gut steht. Die Arbeiten wurden von britischen Spezialisten durchgeführt und kosteten rund £ 75’000.

    Jetzt steht das elegante MG-Cabriolet wieder zum Verkauf und zwar bei Bonhams anlässlich der Goodwood Members Meeting Versteigerung am 29. März 2020. Als Schätzwert werden £ 80’000 - 120’000 angegeben.

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    ···
     
    Quelle:

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